„Frogs on stage“ begeistern bei Premiere von „Mörder mögen’s messerscharf“
Geistreicher Krimi im Jockgrimer Internat

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Auch mit ihrem dritten Stück, der Kriminalkomödie „Mörder mögen’s messerscharf“, haben die „frogs on stage“ wieder ins Schwarze getroffen. Das Publikum in der vollbesetzten Turnhall‘ hatte bei der Premiere am vergangenen Sonntag viel zu lachen und honorierte die überzeugende Leistung des jugendlichen Theaterensembles mit nicht enden wollendem Applaus.
„Geistreich“ ist die Inszenierung im doppelten Sinne: geistreicher Sprachwitz, der für Kurzweil sorgt, und ein Geist, die über die Bühne schwebt und nur vom Publikum gesehen werden kann. „Ich bin übrigens tot… also ansatzweise. Glaube ich zumindest. Es gibt da so merkwürdige Anzeichen“, stellt sich Honoria von Herrschershausen alias Elena Hellmann vor, die in der Darstellung der liebenswürdigen Schulleiterin des Jockgrimer Lina Sommer-Internats überzeugt und selbst dem Tod noch etwas Positives abzugewinnen scheint. Vermisst wird sie bereits von den Schülern, der Lehrerin Johanna Hofer alias Lea Reuter und der Schulsekretärin Sophia Mauerblum dargestellt Amelie Seiffert, die beide in ihren Rollen vollkommen natürlich und authentisch wirken. Als unbeliebte und gerissene Schwester Lukretia von Herrschershausen setzt sich Anna Reuter mit wechselnden Kostümen und gekonnt gespielter Arroganz in Szene. Linus Jost als etwas trotteliger Hausmeister Dietmar Knör raubt Lukretia den letzten Nerv und hat damit die Lacher des Publikum stets auf seiner Seite.
Honorias Tod ruft dann die Ermittler auf den Plan: Neuzugang Lucy Kasper gibt als souveräne, wohl strukturierte Kommissarin Nehrlich ein hervorragendes Debut bei den „frogs“, muss sich in ihrer Rolle jedoch mit nicht funktionierenden Anrufbeantwortern, der Menüfolge des Vorabends und der draufgängerischen Assistentin Marie Geist herumärgern, gespielt von Anna Habitzreuther, die an Coolness nicht zu überbieten ist. Auch die Schüler Tom und Lars (alias Luca Hellmann und Mika Heine) mischen hier kräftig mit und zeigen auf spitzbübische Art, dass auch beim Dauerzocken etwas „Gescheites“ rauskommen kann.
Doch wer ist nun der Mörder? Honoria kommt schnell dahinter und so hat auch das Publikum rasch einen Wissensvorsprung. Aber wird es auch den Ermittlern gelingen, denn Fall zu lösen? Um die Spannung nicht zu nehmen, sei an dieser Stelle nur so viel erwähnt: Mit weiteren Überraschungseffekten ist absolut zu rechnen! Ein Theatergenuss, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf!

Die „frogs on stage“ geben am kommenden Wochenende noch zwei Vorstellungen: Freitag, 13. September, 19 Uhr, und Samstag, 14. September, 18 Uhr. Karten zu 5 Euro gibt es bei der Sparkasse Jockgrim und Edeka Johansen Jockgrim. Kartenvorbestellungen sind auch über die Website der Bühnenfrösche möglich: www.die-buehnenfroesche.de

Autor:

Christine Seiffert aus Jockgrim

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