Digitalpakt Schule
Breitband-Internet in den Schulen fehlt noch

An der Grundschule in Hatzenbühl
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Jockgrim. Am 17. Mai vergangenen Jahres ist der „Digitalpakt Schule 2019 bis 2024“ zur Förderung der digitalen kommunalen Bildungsinfrastruktur mit Unterzeichnung der Bund-Länder-Vereinbarung in Kraft getreten. Für Rheinland-Pfalz stehen aus dem Fördertopf des Bundes 241.229.500 Euro zur Verfügung.

Die Verbandsgemeinde Jockgrim hat zur Umsetzung für eine Investition in Höhe von 320.000 Euro eine 90-prozentige Förderung beantragt. Soweit der Digitalpakt in der Verantwortung der Verbandsgemeinde als Schulträger liegt, wird er bis Ende der Herbstferien 2020 umgesetzt sein. Lediglich die flächendeckende Versorgung mit einem Breitband-Internet-Anschluss, der über die Kreisverwaltung Germersheim umgesetzt wird, steht noch aus. Dieser Teil des Digitalpaktes soll aber nach Aussage der Kreisverwaltung bis Ende 2021 ebenfalls abgeschlossen sein.

Bürgermeister Karl Dieter Wünstel freut sich über die gute Ausstattung der vier Grundschulen, sie sei beispielhaft im ganzen Landkreis. Er bedankt sich bei den Mitarbeitern der IT und bei Martina Bouché, Abteilungsleiterin Bürgerservice, für die zielgerichtete Umsetzung sowie bei den Schulleitern für die verlässliche Kooperation.

„Die Lehrkräfte an unseren Grundschulen geben uns die Rückmeldung, dass moderne Medien wie Laptops, Tablets, Dokumentenkameras oder Whiteboards sinnvoll in den Lern- und Lehrprozess eingebunden werden können und den Unterrichtsablauf positiv beeinflussen. Damit ist die Voraussetzung gegeben, den Kindern neben den drei klassischen Grundkompetenzen – Lesen, Schreiben, Rechnen – auch die mittlerweile als vierte Kompetenz anerkannte „Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien“ über alle Klassenstufen zu vermitteln. Die Kinder kommen natürlich auch im privaten Raum immer früher mit Handys, Computer und dem Internet in Berührung. Durch die frühe Nutzung in der Grundschule lernen sie die verschiedenen Medien einerseits effektiv zu nutzen und andererseits die Angebote auch kritisch zu hinterfragen. Als Schulträger tragen wir Verantwortung für eine möglichst gute Ausstattung, um so die Bildung unserer Kinder angemessen zu unterstützen,“ erklärt Wünstel.

Für alle Grundschulen wurde je ein eigener Schulserver inklusive Lizenzen und einer Firewall-Lösung angeschafft. Für das pädagogische Netz wurde eine Serverinfrastruktur mit dem vom Land Rheinland-Pfalz zur Vereinheitlichung empfohlenen System MNS+ eingerichtet. MNS+ ist eine standardisierte und vorkonfigurierte Basis einer Netzwerklösung, die an schulspezifische Anforderungen angepasst werden kann.

Um die im Digitalpakt geforderte vollständige W-LAN-Versorgung in allen Klassenräumen sicherzustellen, wurden in den Schulen Access-Points und Netzwerkverteiler installiert. Der technisch neueste WiFi-Stand 6 wird ebenso unterstützt wie ein 2,5 GBit/s-Anschluss zum Netzwerk. Die Schulen wurden mit zusätzlichen Laptops und I-Pads ausgestattet. Nahezu jeder Klasse stehen ein Whiteboard beziehungsweise ein interaktives Display sowie eine Dokumentenkamera zur Verfügung.

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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