Waldorfkindergarten Haßloch feiert zwanzigjähriges Bestehen
Mit vereinten Kräften

Der Waldorfkindergarten blickt auf sein zwanzigjähriges Bestehen zurück.
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Haßloch. Der Waldorfkindergarten Haßloch blickt in diesem Jahr auf sein zwanzigjähriges Bestehen zurück. Am 11. November 1997 fand die Gründung des Vereins zur Förderung der Waldorfpädagogik in Haßloch, Ohliggasse 70a, mit achtzehn Mitgliedern im Ältesten Haus statt. Gründungsmitglieder waren unter anderem Hermann Hauptmann, der „Motor“ und Gabi Köbler. Zum zehnjährigen Bestehen brachte Nicole Fastabend mit einem Team eine Broschüre heraus, die einen Überblick über den Werdegang dieser Kita gibt. In Ermangelung eines Raumes traf sich die erste Spielgruppe 1997 in einem Raum im Theodor-Friedrich-Haus.
Unter Leitung des damaligen Sozialdezernenten Jürgen Hurrle empfahl der Sozialausschuss einstimmig, die Personal- und Sachkosten mit maximal 40.000 Euro bezuschussen. Die Bleibe im Theodor-Friedrich-Haus war eine Übergangslösung, der Förderverein erwarb das Haus in der Ohliggasse 70a. Die Eltern krempelten die Ärmel hoch, in einer beispielgebenden Aktion halfen die Eltern das alte Gebäude zu sanieren, so dass bereits im September 1999 die Eröffnung mit neunzehn Kindern gefeiert werden konnte. Die Mithilfe der Eltern bei der Instandhaltung der Räumlichkeiten und des Gartens sind feste Bestandteile der Konzeption. Die Köchin Lioba Willerich das Kochbuch: Vollwertküche für Kinder. 2006 gestalteten die Eltern mit Hilfe der Firma Clade aus Lachen-Speyerdorf und anderen Spendern einen Natur- und Bauerngarten. 2019 wurde der Speicher ausgebaut und das Bad renoviert.
„Wir sind den Eltern sehr dankbar für ihre Hilfe und Unterstützung,“ betont Klaudia Heilemann, die seit fünf Jahren diese Kita mit drei Erzieherinnen, die in Teilzeit arbeiten, zur Zeit 22 Ganztagskinder betreut, inbegriffen der Mittagstisch. Folgende Ziele werden verfolgt: Sprachkompetenz und motorische Fähigkeiten durch Tänze und Lieder. Märchen, Geschichten, Finger-Puppen- und Rollenspiele sowie Eurythmie, Lernen durch Nachahmung, Schulen der Feinmotorik, Orientierung und Sicherheit, Entfaltung der kindlichen Fantasie, Geborgenheit, Naturerlebnis bei jedem Wetter (wobei der Freitag dem Wald gehört), gesunde Ernährung und einen harmonischen Übergang in die Grundschule.
„Unser Kindergarten ist montags bis freitags von 7 bis 16 Uhr geöffnet. Am Donnerstag bieten wir von 10 bis 11 Uhr eine Spielgruppe an. Wir sind der Gemeinde Haßloch dankbar für die Unterstützung, dass sie uns eine anerkannte Arbeit bestätigte und wir im Bedarfsplan der Gemeinde erfasst sind,“ erklärt Claudia Heilemann, die mit Leib und Seele ihren Beruf ausführt. „Ich habe meinem Traumberuf, die Arbeit mit Kindern, die enge gute Zusammenarbeit mit den Eltern, mit anderen Kitas und der Gemeinde sind für mich stets ein lebendiger Begleiter in meinem Leben,“ betont die Leiterin. Die Kita beteiligt sich an verschiedenen Veranstaltungen der Gemeinde: den Umzügen beim Sommertag und bei der 1.400-Jahrfeier von Haßloch, dem Jahresempfang der Gemeinde und nahm am Brennholztag 2009 teil. Es besteht eine Kooperation mit der Ernst-Reuter-Schule durch den Arbeitskreis: Übergang Kindergarten-Schule, Erste-HIlfe-Kurse von DRK-Ortsverein werden besucht.
Das Frühlingsfest und der Martini-Markt am 23. November von 14 bis 18 Uhr gehören zu den traditionellen Veranstaltungen, fügt Claudia Heilemann im Gespräch mit dem Wochenblatt hinzu. jm

Autor:

Markus Pacher aus Neustadt/Weinstraße

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