Verkaufsoffener Sonntag mit Biosphären Bauernmarkt
Ausgesuchtes Angebot

Der deutsch-französische Biosphären-Bauernmarkt, der am kommenden Sonntag wieder in Grünstadt stattfindet, hat im Leiningerland eine besonders große Anhängerschaft. Das wissen die Marktbeschicker zu schätzen, die seit Jahren ganz besonders gerne in die Region kommen.  Foto: Archiv Link
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  • Der deutsch-französische Biosphären-Bauernmarkt, der am kommenden Sonntag wieder in Grünstadt stattfindet, hat im Leiningerland eine besonders große Anhängerschaft. Das wissen die Marktbeschicker zu schätzen, die seit Jahren ganz besonders gerne in die Region kommen. Foto: Archiv Link
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Grünstadt. Traditionell laden die Mitgliedsgeschäfte des Grünstadter Wirtschaftsforums für Ende September zum zweiten verkaufsoffenen Sonntag im Jahreskreis in die Grünstadter Innenstadt und das Gewerbegebiet ein – so am Sonntag, 23. September, von 13 bis 18 Uhr.
Ebenso traditionell werden die sonntäglichen Ladenöffnungen in der Stadt mit besonderen Veranstaltung verknüpft - seit einigen Jahren ist das im Herbst der deutsch-französische Biosphären-Bauernmarkt auf dem Luitpoldplatz, kombiniert mit einer Autoausstellung auf dem Schillerplatz und zahlreichen Markt- und Verpflegungsständen in der Fußgängerzone.
Die rund 40 Marktstände mit Beschickern aus der Pfalz und dem nördlichen Elsass öffnen auf dem Luitpoldplatz bereits um 11 Uhr – ein früher Besuch des Marktes ist empfehlenswert, denn die Erfahrungen aus früheren Jahren zeigt, dass der Zuspruch gerade in Grünstadt ein ganz Besonderer ist. Zudem bietet sich am kommenden Sonntag für dieses Jahr zum vorletzten Mal die Gelegenheit, dem deutsch-französische Biosphären-Bauernmarkt einen Besuch abzustatten; die diesjährige Marktsaison für das grenzüberschreitende deutsch-französische Gemeinschaftsprojekt endet am 21. Oktober im südpfälzischen Kirrweiler bei Edenkoben.
Nicht zuletzt sind die Märkte von großem touristischem Interesse für die Kommunen mit großer Außenwirkung. Zu einem Markt, der sich in der Region mit vielen Stammkunden etabliert hat, kommen bis zu 10.000 Besucher. Ähnliches gilt auch für Grünstadt, wo sich der Markt insbesondere bei den Beschickern einer großen Beliebtheit erfreut. „Die Beschicker loben ausnahmslos die guten und zentrale Lage des Markts. Der Luitpoldplatz biete für einen solchen Markt an Ansicht der Standbetreiber die idealen Voraussetzungen, sowohl was die Logistik anbelangt aber auch hinsichtlich der Größe des Platzes und natürlich ganz besonders aufgrund des Besucherzustroms“, verdeutlicht Ernst-Uwe Bernard, Geschäftsführer des Grünstadter Wirtschafts-Forums. Und weil man in den vergangenen Jahren erkannt hat, dass die Besucher des Marktes gerne auf dem Luitpoldplatz mit seiner am Sonntag ganz besonderen Atmosphäre verweilen, werden wieder einige Bänke und Tische aufgestellt, an denen man sich die deutsch-französischen Gaumenfreuden gleich vor Ort munden lassen kann.
Die ausgesuchten Marktbeschicker finden sich ohnehin nur wenige Male im Jahr in der Konstellation wie am kommenden Sonntag zusammen. Die rar gesäten Termine sollen die Besonderheit des Marktes unterstreichen, dessen Beschicker übrigens strenge Richtlinien in Sachen nachhaltiger und naturnaher Wirtschaftsweise erfüllen müssen.
„Durch die Herkunft der Qualitätsprodukte aus beiden Naturparken und einem regionaltypischen Rahmenprogramm wird die gemeinsame regionale Identität des deutsch-französischen Grenzraumes erlebbar gemacht und dessen Zusammenwachsen gefördert. Das Konzept ,Pflege durch Nutzung’ der gewachsenen Kulturlandschaft sowie die allgemeinen Aufgaben und Ziele des deutsch-französischen Naturparks werden damit auf breiter Basis kommuniziert. Dadurch werden grenzüberschreitende Kooperationen verschiedenster Akteure und nicht zuletzt das Zusammenwachsen des deutsch-französischen Naturparks gefördert. Gerade das Zusammentreffen von Deutschen und Franzosen in geselliger Atmosphäre macht den besonderen Reiz dieser Veranstaltungen aus“, heißt es von offizieller Seite (siehe www.pfaelzerwald.de) zum Mark.
Die Idee zum Markt wurde 1999 geboren und dient unter anderem der Förderung von Direktvermarktern. Ziel dieser besonderen unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer stehenden Bauernmärkte ist es, die Rolle der Landwirtschaft in der Region zu stärken und den Verbrauchern verständlich zu machen, dass sich der Kauf von umweltschonend erzeugten Produkten aus einer intakten Umwelt lohnt.
Die Palette der Produkte, die auf dem deutsch-französische Biosphären-Bauernmarkt angeboten werden ist breitgefächert und reicht von für die Region links und rechts der Wieslauter typischen kulinarischen Erzeugnissen bis hin zu kunsthandwerklichen Produkten. Aus dem Elsass kommen am kommenden Sonntag unter anderem eine Vielzahl von Käse, Wurst, Honig, Marmelade, Brot und natürlich auch Wein an die Unterhaardt. Die Süd- und Südwestpfalz steuert Essige, Öle, frische und getrocknete Pilze, Forellen, Nudeln, Bier und Wein zur kulinarischen Produktpalette bei, deren Studium alleine schon dem Verfasser dieser Zeilen Appetit macht. Naturkosmetik sowie Besen und Bürsten ergänzen die Produktpalette auf dem Markt.
Offiziell eröffnet wird der Markt am Sonntag um 11 Uhr auf einer zentralen Bühne auf dem Luitpoldplatz wobei neben Bürgermeister Klaus Wagner die amtierende Weingräfin des Leiningerlandes, Julia Denig aus Battenberg und Harry Schmeiser von der Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen Grußworte sprechen werden. Im Anschluss unterhält an gleicher Stelle das „Duo Silberstand“ unter anderem mit französischen Chansons.
Ergänzt wird das Angebot des deutsch-französischen Biosphären-Bauernmarkts auf dem Luitpoldplatz und die Autoschau auf dem Schillerplatz durch eine ganze Reihe weiterer Stände an verschiedenen Stellen in der Fußgängerzone. Dabei werden in erster Linie Speisen und Getränke aus lokaler Produktion präsentiert, ein Angebot also, das mit seinem Charakter durchaus an das anknüpft, was es am Sonntag auf dem Bauernmarkt gibt.
Zum ersten Mal präsentiert am Sonntag der Lautersheimer Axel Straube seine Wurstwaren auf dem Schillerplatz. Straube ist der Vorsitzende eines Vereins, der sich dem Erhalt alter Schweine- und Nutztierrassen verschrieben hat und der in Lautersheim unter anderem Wollschweine hält. Am Sonntag werden Straube und sein Team unter anderem Bratwürste und Steaks vom Wollschwein servieren und natürlich den Verein und dessen Arbeit vorstellen.
Auch das Carre-Vert wird am Sonntag bewirtschaftete: der Förderverein des Grünstadter Kraftsportvereins bietet unter anderem Kaffee und Kuchen an, gleiches hat der Förderverein des Kindergartens im Südring auf dem Speiseplan, er bietet ebenfalls Kaffee und Kuchen in der Höhe der Drehscheibe an. Diese ist neben dem Schillerplatz und dem Luitpoldplatz gewissermaßen das dritte Zentrum des Sonntages. Dorf werden zudem die Sausenheimer Bierbrauer der Brauerei Brauart ihre Biere ausschenken. In ihrer Nachbarschaft befindet sich ein weiterer Anbieter aus Sausenheim: Das Weingut Grün wird – passend zur Jahreszeit – unter anderem Neuen Wein und Zwiebelkuchen sowie Tafeltrauben aus eigenem Anbau anbieten und das Weingut Müsel wird als vierter Anbieter im Bunde und an der Drehscheibe vor Optik Delker Weine und Sekte eigener Herstellung ausschenken.
Zudem werden einige Anbieter, die auch den samstäglichen Wochenmarkt beschicken, am Sonntag in der Innenstadt präsent sein, mit frisch gebackenem Brot, Fisch, Kaffee und frisch gepressten Säften. jlk

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