Drohnen und Trucks: Daimler Truck arbeitet an vernetzten Militärfahrzeugen
- Mercedes-Benz Arocs - eines der Modelle, die in MOSAIK eingebunden werden sollen
- Foto: Copyright Daimler Truck AG. Alle Rechte vorbehalten.
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Wörth am Rhein. Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck baut seine Aktivitäten im Verteidigungsbereich aus. Das Unternehmen hat ein Memorandum of Understanding mit dem deutschen Technologieunternehmen Quantum Systems unterzeichnet. Ziel ist eine enge Zusammenarbeit bei unbemannten Luft- und Landsystemen für militärische Einsätze.vKern der Kooperation ist die Softwareplattform MOSAIC von Quantum Systems. Über sie sollen Informationen von Drohnen und Fahrzeugen zusammengeführt werden. Dadurch entsteht ein gemeinsames Lagebild für militärische Operationen.
Militär-Lkw sollen mit Drohnen vernetzt werden
Daimler Truck will seine Fahrzeuge künftig direkt in dieses System integrieren. Dadurch können sie Daten mit anderen Plattformen austauschen und Teil eines größeren digitalen Netzwerks werden. Daniel Zittel, Head of Defence Sales der Daimler Truck AG, sagt dazu: „Indem wir unsere Fahrzeuge in MOSAIC einbinden, können wir sie künftig nahtlos mit anderen bodengebundenen Systemen und unbemannten Luftsystemen vernetzen. Unsere Lkw entwickeln wir dabei zu teilautonomen und unbemannten Fahrzeugplattformen weiter.“ Ein entsprechend ausgestatteter Mercedes-Benz Arocs wird derzeit auf der militärischen Fachkonferenz Log.Net 2026 in Koblenz vorgestellt.
Strategie: Kooperation mit Technologiepartnern
Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Technologieunternehmen ist ein zentraler Bestandteil der Defence-Strategie von Daimler Truck. Ziel ist es, neue Fähigkeiten schneller in Fahrzeuge zu integrieren. Als einer der gCopyright Daimler Truck AG. Alle Rechte vorbehalten. rößten Nutzfahrzeughersteller weltweit kann Daimler Truck militärische Fahrzeuglösungen auch in großen Stückzahlen produzieren. Künftig sollen auch unbemannte oder teilautonome Plattformen industriell skalierbar bereitgestellt werden.
Technologische Bedeutung für Europa
Die Partnerschaft hat auch eine strategische Dimension. Laut den beteiligten Unternehmen soll sie die europäische Kompetenz im Bereich autonomer Systeme, künstlicher Intelligenz und Fahrzeugtechnik stärken. Gleichzeitig geht es darum, technologische Abhängigkeiten zu reduzieren und Lieferketten für sicherheitsrelevante Technologien innerhalb Europas stabiler zu machen. Dabei spielt auch künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle: Sie hilft dabei, große Datenmengen aus Drohnen, Fahrzeugen und Sensoren auszuwerten und in Echtzeit zu einem gemeinsamen Lagebild zusammenzuführen.
Für Regionen mit großen Produktionsstandorten des Unternehmens spielt die Entwicklung neuer Technologien eine wichtige Rolle. Investitionen in neue Systeme gelten als entscheidender Faktor für die langfristige industrielle Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Nutzfahrzeugindustrie.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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