Vorsicht bei Hitze
Heiße Tage, kühler Kopf: Richtig trinken bei Hitze
- kühles Nass - so wichtig im heißen Sommer
- Foto: Heike Schwitalla
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Tipp. Ob am Feierabend, beim Baden oder im Urlaub – für viele gehören Bier, Wein oder Cocktails zur Sommerzeit dazu. Doch bei sommerlichen Temperaturen ist besondere Vorsicht im Umgang mit Alkohol geboten. Denn sowohl alkoholische Getränke als auch hohe Temperaturen erweitern die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt, und zudem verliert der Körper Flüssigkeit. Das ist nicht gut für die Gesundheit und kann zu Kreislaufproblemen bis hin zur Bewusstlosigkeit führen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rät zu alkoholfreien Durstlöschern bei Hitze.
Viel Trinken – aber keine alkoholischen Getränke
Sommerhitze führt zu vermehrtem Schwitzen, der Flüssigkeitsbedarf steigt. Wer dann Alkoholhaltiges trinkt, tut genau das Falsche, denn Alkohol entzieht dem Körper weiteres Wasser und wertvolle Mineralstoffe. Der Körper wird ausgelaugt und läuft Gefahr, auszutrocknen. Er kann nicht mehr genug Schweiß produzieren, um sich vor Überhitzung zu schützen – das kann zu einem Hitzschlag führen, bis hin zum Kreislaufkollaps. Als Durstlöscher eignen sich stattdessen Wasser, ungesüßter Tee oder isotonische Getränke. Auch Obst – zum Beispiel gekühlte Wassermelone – kann Erfrischung bieten.
💧 Ausreichend trinken – lebenswichtig bei Hitze
- Regelmäßig trinken: Mindestens 2–3 Liter Wasser pro Tag, bei starker Hitze oder körperlicher Arbeit mehr. Besser trinken, bevor Durst auftritt.
- Häufige Intervalle: Etwa alle 15–20 Minuten kleine Mengen (ca. 0,25 Liter) zu sich nehmen.
- Geeignete Getränke: Wasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Schorlen. Alkohol und stark gezuckerte Getränke vermeiden.
- Besonders gefährdet: Ältere Menschen (geringes Durstgefühl) und draußen arbeitende Personen.
- Anzeichen von Dehydrierung: Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, seltener Harndrang, dunkler Urin.
- Ernsthafte Folgen: Hitzeschlag, Kreislaufkollaps, Nierenprobleme – in Extremfällen lebensbedrohlich.
- Tipp: Bei längerem Schwitzen auch an Elektrolyte denken (z. B. durch mineralhaltiges Wasser oder leichte Salzsnacks).
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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