Germersheim setzt erstmals Kieselgur gegen invasive Ameisenart ein
- Ausbringung von Kieselgur
- Foto: SNelles | Stadt Germersheim | FREI
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Germersheim. Die Stadt Germersheim geht neue Wege bei der Bekämpfung der invasiven Ameisenart Tapinoma magnum. Erstmals kommt Kieselgur zum Einsatz – ein feines Pulver aus fossilen Kieselalgen, das auf rein mechanische Weise wirkt. Es zerstört die schützende Wachsschicht der Ameisen, wodurch diese austrocknen. Für Menschen und Haustiere gilt Kieselgur als unbedenklich und stellt eine umweltfreundlichere Alternative zu chemischen Präparaten dar.
Bürgermeister Marcus Schaile betont: „Wir lassen nichts unversucht, wenn es um die Bekämpfung und Eindämmung der Tapinoma magnum geht.“ Nach den heißen Tagen der vergangenen Woche stellten städtische Mitarbeitende im Bereich der Bahnunterführung in der Heinrich-Scherer-Straße einen besonders massiven Befall an einem der beiden Hänge fest.
Um die Ameisennester gezielt lokalisieren und bekämpfen zu können, wurde der betroffene Hang umgehend gemäht. Im Anschluss erfolgte die Behandlung mit Kieselgur. „Nun bleibt zu hoffen, dass das Mittel die gewünschte Wirkung zeigt und die Ameisenpopulation wirksam eingedämmt wird. Die Ergebnisse werden wir in den kommenden Wochen beobachten und dann weitere Maßnahmen einleiten“, erklärt Bürgermeister Marcus Schaile.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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