Auch Frankenthaler Schulen wurden ins Programm aufgenommen
„Medienkompetenz macht Schule“

Die Grundschule Mörsch wurden gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Schule aus Frankenthal in das Projekt aufgenommen.
  • Die Grundschule Mörsch wurden gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Schule aus Frankenthal in das Projekt aufgenommen.
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Grundschulen. Per Handy Urlaubsgrüße an Oma schicken oder Trickfilme auf dem Tablet schauen – digitale Medien sind schon aus dem Alltag unserer Jüngsten nicht mehr wegzudenken. Kinder müssen deshalb früh lernen, die zahlreichen neuen Angebote zu verstehen, kritisch zu bewerten und verantwortungsvoll zu nutzen. Das erfolgreiche rheinland-pfälzische Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“, an dem bereits nahezu alle weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz teilnehmen, wurde deshalb auf den Grundschulbereich ausgeweitet. Das Ziel: Grundschülerinnen und -schülern den kompetenten Umgang mit digitalen Medien ermöglichen und über Chancen und Risiken aufklären. Jetzt wurden die nächsten 125 Projektschulen über ihre Aufnahme in das Landesprogramm informiert. Ab dem Schuljahresstart 2019/2020 nehmen dann insgesamt 387 Grundschulen am Projekt teil.
„Lesen und Schreiben sind und bleiben die Grundvoraussetzungen für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Um den Herausforderungen der digitalen Welt gerecht zu werden, müssen aber auch die Medienkompetenzen der Schülerinnen und Schüler frühzeitig gefördert werden. Für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft spielt dersichere und kritische Umgang mit digitalen Medien eine bedeutende Rolle. Darum freut es mich, dass im kommenden Schuljahr weitere 125 Grundschulen in das rheinland-pfälzischen Landesprogramm ‚Medienkompetenz macht Schule’ aufgenommen werden“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Das digitale Lehren und Lernen ist ein bildungspolitischer Schwerpunkt der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Deshalb wird das Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“ seit 2016 konsequent und verstärkt auch in den Grundschulen fortgeführt. Wie die zwölf Pilotgrundschulen und die 250 Grundschulen, die in den Schuljahren 2017/2018 und 2018/2019 mit dem Programm starteten, durchlaufen auch die 125 neuen Projektschulen eine zweijährige Projektphase, in der die Vermittlung digitaler Kompetenzen durch das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz fachlich begleitet und unterstützt wird. Dazu werden die ausgewählten Schulen im Gegenwert von 7.500 Euro technisch ausgestattet und entwickeln und erproben eigene Lernszenarien für ein schülerorientiertes, selbstgesteuertes und individuelles Lernen mit digitalen Medien. Neben der Ausstattung – welche die Schulen, nach thematischen Schwerpunkten gegliedert, selbst auswählen können – stehen der kompetente Um-gang der Schülerinnen und Schüler mit digitalen Medien sowie eine qualifizierte Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften im Vordergrund des Landesprogramms.
„Der digitale Wandel birgt Risiken, vor allem aber zahlreiche Chancen und besonders für junge Menschen viele neue berufliche Perspektiven. Deshalb ist Medienbildung so wichtig. Ich bedanke mich bei den Schulleitungen, den Lehrkräften und den Verantwortlichen des Pädagogischen Landesinstituts für ihr Engagement im Bereich der Medienbildung“, so Hubig.

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