Lions spenden an Familien in Not, Hippotherapie & Kunstschule
Unterstützung für die Region

Glückliche Gesichter: Rund 20.000 Euro hat das Entenrennen in die Kasse des Lions Clubs gespült. Doch dort bleibt es nicht: Der Serviceclub unterstützt damit gleich drei soziale Projekte in der Region.
  • Glückliche Gesichter: Rund 20.000 Euro hat das Entenrennen in die Kasse des Lions Clubs gespült. Doch dort bleibt es nicht: Der Serviceclub unterstützt damit gleich drei soziale Projekte in der Region.
  • Foto: Csiky
  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Bruchsal. Das Entenrennen auf dem Saalbach, es war in seinem achten Jahr so erfolgreich wie nie. Rund 20.000 Euro konnte der Lions Club Bruchsal als Veranstalter daher jetzt für den guten Zweck übergeben. Das Geld geht an die Hippotherapie, an die Kunstschule und an Familien in Not.

Das Geld stammt aus dem Losverkauf sowie von Sponsoren. Jochen Sachse, derzeit Präsident der Bruchsaler Lions, sieht seinen Club mit dem Engagement für gleich drei Projekte in der Region ganz in der Tradition des bekannten Serviceclubs: „We serve.“

Erstmals mit Geldern aus dem Entenrennen bedacht: das Projekt Familien in Not, das im kommenden Jahr 30 Jahre alt wird. Gegründet von Pfarrer Edgar Neidinger hat sich Familien in Not vor allem der schnellen und unbürokratischen Hilfe verschrieben. Gesicht und Motor dieser Hilfe war lange Schwester Stefanie, heute hilft Andrea Ihle, wenn am Wochenende der Kühlschrank leer ist oder das Geld für Windeln fehlt.
Erfolgsgeschichten hat Andrea Ihle viele in petto. So erinnert sie sich zum Beispiel an eine Familien mit vier Kindern, die sie jahrelang tatkräftig unterstützte. Heute geht das Mädchen aufs Wirtschaftsgymnasium und ihre drei Brüder sind alle in Ausbildung. „Ich bin sehr stolz auf diesen Erfolg“, sagte Andrea Ihle bei der Spendenübergabe. Solche Erlebnisse sind es, die sie anspornen, stets weiter zu helfen. Dafür ist sie auf Spenden angewiesen.

Physiotherapie mit dem Hilfsmittel Pferd - das ist es, was die Hippotherapie Menschen mit verschiedenen Krankheiten und Behinderung in unterschiedlichen Schweregraden angedeihen lässt. Rund 70 Patienten sind es derzeit, die von der gleichmäßigen Bewegung des Pferdes im Schritt profitieren. Die Schwingungen übertragen sich auf den Reiter und bahnen in seinem Becken den Bewegungsablauf des Gehens an.

Cornelia Laier spricht von „kleiner Zauberei“, wenn Kinder, von denen man das im Vorfeld eigentlich ohne Operation ausgeschlossen hat, so sitzen oder gehen lernen. Natürlich sind die Pferde besonders geschult, sind wenig schreckhafte, entspannte Charaktere. Die Spende gibt die Hippotherapie in diesem Jahr 1:1 an ihre Patienten weiter. „Die meisten haben viele Therapien zu zahlen; so haben alle etwas von der Spende“, sagt Laier.

Dritter Empfänger einer Spende der Lions: die Kunstschule. Mit dem Projekt „Kunst statt Schule“ erreiche die Kunstschule Kinder, deren Eltern sie wohl künstlerisch nicht fördern würden. Die Kunstschule geht in die Schulen und bietet dort kostenlose Projekte im handwerklich-kreativen Bereich an: Schulhofgestaltung, Theater-Angebote oder Sprachförderung zum Beispiel. Insgesamt haben die Entenrennen des Lions Clubs bislang einen gut sechsstelligen Betrag eingespielt, der in soziale Projekte floss.

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