Oldtimerausfahrt in Sainte Ménehould.
6ème Rallye Automobile des Memories d'Argonne. " La Renaissance".

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(ng.) Gleich drei Teams mit ihren Oldtimern aus Bruchsal beteilgten sich in diesem Jahr bei der 6. Oldtimerausfahrt in Bruchsals ältester Partnerstadt Sainte Ménehould. Hier ging es nicht um Schnelligkeit oder um irgendwelche Sonderprüfungen die zu absolvieren waren. Im Mittelpunkt stand
eine touristische Ausfahrt bei der die Teilnehmer die Schönheit der Landschaft genießen konnten.
Gleichzeitig war jedoch auch die Aufmerksamkeit der Teams gefragt, die einige Fragen zu beantworten
hatten,  die in einem separaten Formular notiert werden sollten.  Am Samstagmorgen trafen sich die Teams auf dem Platz beim Kriegerdenkmal zur Ausgabe der Startnummer und des Roadboaks. Als
kleines Gastgeschenk hatten die Verantwortlichen der Oldtimerfreunde in Sainte Ménehould noch ein Hemd ausgewählt mit der Aufschrift: Rallye des Mémories d'Argonne. Am Start für die badische Barock-stadt waren folgende Teams: Arthur Kerle/Ute Obhof (Mercedes-Benz 190 d), Reinald Schnidt-Richter/Monika Ortolf (Toyota Starlet Break 1.3) und Helmut Lang/Ruth Alvine Kraus-Lang (VW Polo Coupé). Der Bruchsaler Unternehmer Arthur Kerle unterbreitete den Teilnehmern seine Idee speziell für diese Oldtimerausfahrt ein T-Shirt zu entwerfen. Auf der Rückseite des T-Shirts wurde der Flyer der für die Rallye warb ausgewählt. Die Frontseite des T-Shirts zierten die Stadtwappen von Bruchsal und Sainte Ménehould sowie der Schriftzug "Le Tour 2018".
Der stille Star der Veranstaltung war in diesem Jahr: Facel Vega Facellia F2 Coupe das in den Jahren 1960 - 1963 gebaut wurde. Auch ein Cabriolet hatte der Hersteller in seinem Programm. Wer in den 50er und 60er Jahren zum Jet-Set gehörte und das auch zeigen wollte, fuhr einen französischen Facel Vega. Als Geburtsstunde des Automobilbaus bei Facel notierte man den 25. Juni 1953.
Bewährt als Streckenplaner hatte sich seit langer Zeit Serge Beranger, der auch heuer eine wunderschöne Strecke ausgewählt hatte, die durch eine reizvolle Landschaft führte. In einem Apell an die Teilnehmer, vor dem Start, wies Serge Beranger darauf hin, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Landstrasse in Frankreich seit kurzem 80 km/h betragen. Alle Geschwindigkeitslimits sind unbedingt einzuhalten.
Ziel der ersten Etappe war die Stadt Bar-le-Duc. Sie wird vom Canal de la Marne au Rhin erschlossen unter Ausnutzung weiterer Kanäle ist eine schiffbare Verbindung bis Paris möglich. Unweit an der Stelle an der alle Teilnehmer der Oldtimerausfahrt eine Parkmöglichkeit fanden, stand der zweite stille Star. Genau in der gleichen Farbe wie seine berühmten Vorfahren, allerdings auch mit deutlich weniger Werbeaufkleber: eine blaue Alpine A110 die erstmals wieder im vergangenen Jahr die Herzen der Autobilenthusiasten höher schlagen lies.
Die Stadt Bar-le-Duc ist ein Zeugnis der der Renaissancearchitektur, davon konnten sich alle Teilnehmer der Rallye bei einer Stadtführung überzeugen. Interessant auch die Kirche Saint-Étienne : sie ist eine römisch-katholische Kirche in der Oberstadt von Bar-le-Duc im Stil der Flamboyantgotik mit Elementen der Renaissance.
Nach der Mittagspause führte die Route wieder zurück in Richtung Sainte Ménehould. Unterwegs gab es die Möglichkeit die Abbaye Trois Fontaines zu besichtigen. Gegründet um das Jahr 1118 in der Diözese Châlons-en-Champagne.
Nach dem Abendessen entwickelte sich eine gute Stimmung, die auch durch Live-Musik unterstützt wurde. Ein Mitglied des Organisationsteams interessierte sich für das T-Shirt der Teilnehmer aus Bruchsal. Ganz spontan zog Arthur Kerle sein Shirt aus und überreichte es dem Mitglied unter großem Beifall. Auch er zog sein Kleidungsstück aus und überreichte es Arthur Kerle. So geht Völkerfreundschaft, da braucht es keine großen Worte und es ist so einfach die Sprachbarriere zu umschffen - Gesten reichen vollkommen aus.

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