Bruchsaler Rauschgiftszene im Visier der Polizei
Massive Kontrollen sollen Konsum und Handel eindämmen

Symbolbild

Bruchsal. Die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen der Polizei gegen die Rauschgiftszene  werden  fortgesetzt. Mit den steigenden Temperaturen wurde auch ein deutlicher Anstieg von Handel und Besitz von Betäubungsmittel festgestellt. Durch die polizeilichen Maßnahmen teilweise aus der Innenstadt von Karlsruhe verdrängt, suchen sich die Dealer immer wieder neue Plätze. Im letzten Jahr hatte sich auch in Bruchsal gezeigt, dass im Bereich des Bahnhofs vermehrt Rauschgifthändler und Konsumenten festzustellen waren.

Drogenszene rund um den Bruchsaler Bahnhof

Seit Anfang Juni wurden an 17 Tagen, zu unterschiedlichen Zeiten, in Karlsruhe und Bruchsal Kontrollen durchgeführt. Durch zivile und uniformierte Streifen wurden seit Anfang Juni insgesamt 770 Personen kontrolliert. Bislang wurden gegen 58 Verdächtige Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Gegen 61 Personen wurden Platzverweise erteilt. Gegen vier Männer bestanden Haftbefehle. 26 Personen wurden von verschiedenen Staatsanwaltschaft und Gerichten gesucht, da ihr Aufenthaltsort bislang nicht ermittelt werden konnte. Drei Jugendliche mussten in Gewahrsam genommen werden.
Es wurden fast 150 Gramm Marihuana, 30 Gramm Haschisch, fast 15 Gramm Amphetamin und sieben Joints beschlagnahmt.

Die Polizei wird weiter in der Karlsruher Innenstadt und in Bruchsal Präsenz zeigen sowie konsequent Straftaten verfolgen und die Kontrollmaßnahmen in den nächsten Wochen noch intensivieren.

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