BriMel unterwegs
Sebi rockte den Kuhstall

Sebi Hochwarth | Foto: Brigitte Melder
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Böhl-Iggelheim, OT Iggelheim. Am 5. November gab Vollblutmusiker Sebi Hochwarth im Iggelheimer Kultlokal „Kuh-Stall“ ein Konzert. Zufälligerweise hatte auch der Besitzer des Lokals Roland Jeck heute Geburtstag; das traf sich ja gut. Happy Birthday an dieser Stelle!

Seit ca. 17 Jahren ist Sebi Stammmusiker im Kuh-Stall, auf der Kerwe und auf dem Straßenfest in Iggelheim. Sein Markenzeichen ist entweder ein Hut oder ein Käppi auf dem Kopf. Sebi ist aus Ludwigshafen kommend gerne bei uns auf dem Dorf zu Gast. Seine Reichweite erstreckt sich bis ins Frankenland und hoch an die Ostsee. Es fällt ihm mittlerweile mächtig schwer, das Programm abwechslungsreich zu gestalten, da er 500 Songs im Repertoire hat. Herauskommen immer die Lieblingssongs, die sich das Publikum nebst Sebi wünscht und gut ankommen. Er singt größtenteils englische Coversongs, zwischendurch auch beliebte deutsche Songs, aber bloß kein Schlager. Nur für den allergrößten Notfall kann er drei bis vier Schlager abrufen. Er ist Rocker durch und durch, mal laut und mal leise mit schönen Balladen. Er organisiert die vielen Musikauftritte sowohl im Kuh-Stall als auch an der Strandbar am Niederwiesenweiher.

Als Alleinunterhalter ohne Band im Rücken sang er dann den Einstiegssong „With or without you“. Er ist es gewohnt, einen ganzen Abend alleine zu gestalten, denn Musik ist sein Leben. Es ist jedes Mal einer seiner ersten Songs und er weiß auch nicht warum. „Honky Tonk Women“ passt wie Faust aufs Auge zum „Langhorrische“. Lagerfeueratmosphäre und Mundharmonika mit „Blowing in the wind“ kommt auf. Beim Publikum und Musiker herrscht gute Stimmung. Der Applaus kam von Herzen so als wenn der Kuh-Stall brechend voll gewesen wäre, war er aber nicht.

Als nächstes kam ein Präventivsong von John Denver mit dem Titel „Annie’s Song“ und auch von Frank Sinatra hatte er „Fly me to the moon“ in petto. „Those were the days“ von den Leningrad Cowboys mit russischem Hintergrund klang super. Diese gute handgemachte Musik lockte auch wieder den aus Gimmeldingen kommenden Bildhauer Ferdinand Schmieder an, der fast keine Veranstaltung versäumt.

Die Mundharmonika und eine Blockflöte kamen heute zum Einsatz. Das letzte Stück vor der Pause war „House oft he rising sun“ von The Animals aus dem Jahre 1964. Und dann nahm Sebi seinen Hut und ging durch das Publikum. Der Eintritt war schließlich frei. Mit „On the road again“ von Willie Nelson ging es frisch und munter nach der Pause weiter,.gefolgt von der Up tempo-Nummer „Proud Mary“, „The Boxer“, “Heart of gold“, „Knocking on heavens door“, “House oft he rising sun“ und „Wish you were here“ und anderen bevor es in die zweite Pause ging. (mel)

Autor:

Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim

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