Kommentar
Liebe Leserinnen, liebe Leser

Es ist wieder soweit: Kaum haben die tapferen Winzersleut‘ ihre ersten Trauben in die Kelter gekippt, weht durch die Pfalz allüberall ein würzig-hefiger Wind. Der Neue Wein brodelt und gärt in Tanks, Kanistern, Schoppengläsern und Därmen fröhlich vor sich hin. Wohl dem, der das zu genießen weiß! Gibt es doch regelmäßig Menschen, die sich dem süffigen Saft des Herbstes allzu hemmungslos hingeben. Einen Arzt oder Apotheker, der den unwissenden Zecher über Risiken und Nebenwirkungen des „Bizzlers“ aufklärt, findet man am geselligen Ausschank nur selten.
Wer dann noch einen draufsetzt und sich zur festen Unterlage einen leckeren Zwiebelkuchen gönnt – dann gibt’s oft kein Halten mehr…! Im wahrsten Sinne des Wortes! Lediglich Patienten mit der Diagnose „Darmträgheit“ mögen hier frohlocken. Anderen ist es oft einfach nur peinlich.
Warum ich Ihnen das erzähle? Nun, ich will endlich die endlose Fragerei beenden, warum es auf dem Wurstmarkt keinen Neuen Wein gibt. Für die, die es immer noch nicht kapieren, habe ich den ultimativen Tipp: Vor dem nächsten Wurstmarktbesuch einfach zuhause mal zwei Schoppen Neuen stemmen, ein Zwiebelküchlein genießen und dann einen sicherlich unvergesslichen Abend auf den Brühlwiesen … genießen???
… rät Ihr Udo Barth

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