Jubiläen, Höhergruppierung und Verabschiedung
Feierstunde im Rathaus der Stadt

Unser Foto zeigt v.l.n.r.: Klaus Freunscht, Bürgermeister Christoph Glogger, Klaus Lindenblatt, André Schuff, Heike Weppler, Nana Koch, Carina Hubach, Siegfried Mann und Marisa Steinacker.
  • Unser Foto zeigt v.l.n.r.: Klaus Freunscht, Bürgermeister Christoph Glogger, Klaus Lindenblatt, André Schuff, Heike Weppler, Nana Koch, Carina Hubach, Siegfried Mann und Marisa Steinacker.
  • Foto: Stadtverwaltung Bad Dürkheim
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Bad Dürkheim. Ein sehr seltenes Jubiläum war der Höhepunkt einer Feierstunde im Rathaus. Bürgermeister Christoph Glogger ehrte den langjährigen Mitarbeiter der Kämmerei, Klaus Lindenblatt, anlässlich seines 50-jährigen Dienstjubiläums mit einer Dankesurkunde der Stadt und überreichte zugleich im Namen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer eine weitere Dankesurkunde des Landes Rheinland-Pfalz.
“Für mich ist Klaus Lindenblatt stets wie ein Fels in der Brandung, verlässlich und immer loyal“, hob der Bürgermeister hervor. Er wies darauf hin, dass der wohlverdiente Ruhestand des Mitarbeiters nun kurz bevorstehe, Lindenblatt aber zu den Beschäftigten gehöre, von denen man sich nicht vorstellen könne, dass sie nicht mehr in den Diensten der Stadt stehen.
Schon als Vierzehnjähriger hatte Klaus Lindenblatt am 1. August 1968 bei der damaligen Steuer- und Gemeindeeinnehmerei Bad Dürkheim seine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten begonnen. Als diese Anfang 1973 aufgrund der Gebietsreform aufgelöst und das Personal anteilig auf die Stadt und die umliegenden Verbandsgemeinden verteilt wurde, kam er zur Stadt Bad Dürkheim. Nach Ableistung des Grundwehrdienstes und dem Besuch der Gemeindeverwaltungsschule legte Lindenblatt im Jahr 1977 die Verwaltungsprüfung I für den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst ab und war seither in der Kämmerei tätig, zuletzt als Stadtoberinspektor. „Ich habe immer ein gutes Verhältnis mit den Kollegen gehabt und das hat mich in all den Jahren zufrieden gemacht“, blickte Lindenblatt auf sein langjähriges Wirken im Rathaus zurück. Am gleichen Tag feierte auch André Schuff sein 40-jähriges Dienstjubiläum. „Es gibt ein bekanntes Klischee von Beamten, aber André Schuff ist im Gegenteil davon das beste Beispiel für einen zupackenden und menschlichen Beamten“, so der Bürgermeister bei seiner Gratulation. Auch ihm überreichte er zusätzlich zu der städtischen Urkunde eine von der Ministerpräsidentin unterzeichnete Urkunde des Landes Rheinland-Pfalz.
1978 hatte Schuff bei der ehemaligen Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz seine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten begonnen und direkt im Anschluss eine Laufbahn im mittleren Dienst eingeschlagen. 1986 folgte die Versetzung zum Kreis Bad Dürkheim, wo er bis 1990 als Sachbearbeiter im Jugendamt tätig war. Nach drei weiteren Ausbildungsjahren für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst folgte 1993 die Versetzung zur Stadt, wo er im Sozialamt den Bereich Kindertagesstätten, Schulen, Sport- und Rentenangelegenheiten bearbeitete. Zwischenzeitlich zum Amtmann befördert, folgte im Mai 2000 die Umsetzung ins Hauptamt, wo er den Bereich Organisation, Landwirtschaft und Forsten, Umwelt und zentrale Beschaffung übernahm. 2003 wurde er zum Amtsrat befördert und 2004 mit der Leitung des Baubetriebshofs betraut. Im Oktober 2015 kehrte Schuff ins Rathaus zurück, wo er nun Leiter des kürzlich zusammengelegten Sachgebiets Soziales, Schulen, Kindertagesstätten und Sport ist.
Bei der Feierstunde wurden auch die 25-jährigen Dienstjubiläen von drei Mitarbeiterinnen gewürdigt: Marisa Steinacker ist seit dem 1. Januar 1993 bei der Stadtbücherei in der Verbuchung tätig. Während dieser Zeit seien über 16 Millionen Bücher durch ihre Hände gegangen, stellte die Leiterin der Bücherei, Sigrid de Raaf, fest. Marisa Steinacker habe Spaß an Literatur und sei sehr belesen, bestätigte sie ihrer Mitarbeiterin.
Auch Heike Weppler blickte in der vergangenen Woche auf eine 25-jährige Dienstzeit zurück. Sie sei 21 Jahre lang im Gemeinschaftskindergarten Leistadt gewesen, teils als Gruppenleiterin, teils als Einrichtungsleiterin, und vor 4 Jahren habe sie auf eigenen Wunsch den Wechsel ins Haus für Kinder vollzogen, wo sie als Gruppenleiterin fungiert und sehr zufrieden sei.
Das dritte silberne Dienstjubiläum feierte Nana Koch, die auf den Tag genau vor 25 Jahren bei der Stadt angefangen hatte. Die ausgebildete Kinderkrankenschwester, die zunächst im Kindergarten Stadtmitte tätig war, fühlt sich nach eigenen Angaben ebenfalls sehr wohl mit ihrer Aufgabe im Gemeinschaftskindergarten Leistadt.
„Es ist toll, dass wir viele langjährige Mitarbeiter haben, die sehr gute Arbeit machen“, bedankte sich Christoph Glogger bei den drei Mitarbeiterinnen und erzählte ihnen zugleich eine schöne Geschichte. So seien in früheren Zeiten alle 25 Jahre die Schulden erlassen wurden, Grund zum Jubeln also für die Betroffenen, und von diesem Wort leite sich auch das Wort „Jubiläum“ ab, ein Jubeljahr, das er auch den Jubilaren wünschte.
„Wir haben heute außerdem eine Beförderung zu feiern“, wies der Bürgermeister hin und überreichte Carina Hubach, die sich gerade als Nachfolgerin von Klaus Lindenblatt einarbeitet, einen Änderungsvertrag mit einer Höhergruppierung. „Es ist immer wieder schön, wenn wir Mitarbeitern, die lange Zeit bei uns arbeiten und ihre Arbeit gut machen, durch interne Umstrukturierungen neue Aufgaben übertragen und sie damit höhergruppieren können“, erläuterte Glogger.
Neben Dienstjubiläen und Höhergruppierung stand noch eine Verabschiedung auf dem Programm. Er sei ein Mann für alle Fälle gewesen, sagte Glogger über Siegfried Mann, der seit 1989 beim städtischen Baubetriebshof tätig war und seit August 1993 als „treuer Fahrer der Kehrmaschine“ bekannt war. „Sie waren stets flexibel einsetzbar“, hob Glogger hervor und wünschte ihm eine gute Zeit im Ruhestand.
„Was könnte ein Bürgermeister ausrichten, wenn nicht viele gute Leute mit im Team wären, die dabei mithelfen, die anstehenden Aufgaben zu lösen“ so Glogger. Das Engagement und die Leistungsbereitschaft bei der Stadt seien sehr groß, was ihn stolz und dankbar mache.
Klaus Freunscht, 1. Stellv. Vorsitzender des Personalrats, beglückwünschte die Geehrten. Immerhin seien bei dieser Feierstunde 165 Jahre zusammengekommen, die die Jubilare der Stadt gedient hätten, 28 Jahre, die der verabschiedete Mitarbeiter beigesteuert habe und 10 Jahre Fleiß und Ausdauer, die nun mit einer Beförderung belohnt wurden. ps

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