Ein Tag des Erinnerns und Gedenkens: 80 Jahre nach dem verheerenden Bombenangriff

Das zerstörte Bad Dürkheim | Foto: Archiv Stadtmuseum Bad Dürkheim
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Bad Dürkheim. Am Dienstag, 18. März, jährt sich der verheerende Bombenangriff auf Bad Dürkheim zum 80. Mal. Die Stadt Bad Dürkheim sowie die protestantische und katholische Kirchengemeinde laden zu einer Gedenkfeier ein, um an die vielen Opfer zu erinnern und gemeinsam innezuhalten.

Die Gedenkveranstaltungen beginnen um 14.02 Uhr, dem Zeitpunkt des damaligen Angriffs, mit dem Geläut aller großen Kirchenglocken der Stadt. Nach und nach stimmen auch die kleineren Glocken ein. Besonders eindrucksvoll wird das durchgehende Läuten der Glocke der Burgkirche sein, die während des Angriffs schwer beschädigt wurde. Sie wird eine Stunde lang erklingen.

Um 17.30 Uhr wird Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt im Rahmen eines stillen Gedenkens am Stadtplatz zu Füßen des Feuervogels einen Kranz niederlegen. Im Anschluss findet um 18 Uhr ein ökumenischer Gedenkgottesdienst in der Schlosskirche statt. Im Gottesdienst werden geistliche Impulse zum Innehalten und Gedenken anregen. Die musikalische Gestaltung übernehmen die evangelische Kantorei der Schlosskirche und der Chor an St. Ludwig.

Auch die Burgkirche wurde am 18. März 1945 von Bomben getroffen und brannte völlig aus. Nur Linde und Maulbeerbaum auf der Grünanlage vor der Kirche überlebten das Feuer. | Foto: Archiv Stadtmuseum Bad Dürkheim
  • Auch die Burgkirche wurde am 18. März 1945 von Bomben getroffen und brannte völlig aus. Nur Linde und Maulbeerbaum auf der Grünanlage vor der Kirche überlebten das Feuer.
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Ausstellung "Bad Dürkheim 1945 - Frühling in Trümmern"

Zum Abschluss des Gedenktages wird um 19.30 Uhr im Veranstaltungssaal des Stadtmuseums die Ausstellung "Bad Dürkheim 1945 - Frühling in Trümmern" eröffnet. Sie dokumentiert die dramatischen Ereignisse des 18. März 1945 und die Folgen für die Stadt. Teile der Ausstellung werden auch im öffentlichen Raum zu sehen sein.

In den Nachmittagsstunden des 18. März 1945, es war ein Frühlingssonntag, legten alliierte Flugzeuge die Innenstadt von Bad Dürkheim in Schutt und Asche. Über 300 Tote und zahllose Verletzte waren zu beklagen. Wenige Tage später erreichten amerikanische Truppen die Stadt. Auch wenn die Schrecken der NS-Diktatur für Bad Dürkheim damit beendet waren, so hatte der Aufbruch in die neue Zeit mit einer Katastrophe begonnen, unter der vor allem die Zivilbevölkerung zu leiden hatte. Das Stadtmuseum erinnert mit einer Ausstellung an dieses tragische Ereignis, das die Stadt in ihrem Erscheinungsbild für immer verändert hat.

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Das zerstörte Bad Dürkheim | Foto: Archiv Stadtmuseum Bad Dürkheim
Auch die Burgkirche wurde am 18. März 1945 von Bomben getroffen und brannte völlig aus. Nur Linde und Maulbeerbaum auf der Grünanlage vor der Kirche überlebten das Feuer. | Foto: Archiv Stadtmuseum Bad Dürkheim
Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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