Auftaktveranstaltung zum Thema Energieeinsparen in Bad Dürkheim
Die Energie-Karawane zieht weiter

Die Photovoltaikanlage auf der Halle bringt 20.000 Kilowattstunden im Jahr. Das gefällt Peter Zentner (Energieagentur Rheinland-Pfalz), Ralf Walther (Dachdeckerei Emil Walther und Söhne), Thomas Giel (Vorsitzender des Klimarates Bad Dürkheim), Petra Dick-Walther (Dachdeckerei Emil Walther und Söhne), Natalia Koch (Stadtverwaltung Bad Dürkheim) und Jonas Groschke (Energieberater).
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  • Die Photovoltaikanlage auf der Halle bringt 20.000 Kilowattstunden im Jahr. Das gefällt Peter Zentner (Energieagentur Rheinland-Pfalz), Ralf Walther (Dachdeckerei Emil Walther und Söhne), Thomas Giel (Vorsitzender des Klimarates Bad Dürkheim), Petra Dick-Walther (Dachdeckerei Emil Walther und Söhne), Natalia Koch (Stadtverwaltung Bad Dürkheim) und Jonas Groschke (Energieberater).
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Bad Dürkheim. Am Donnerstag startete die KMU-Energiekarawane für kleinere und mittlere Unternehmen. In Zusammenarbeit mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz werden im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Energiechecks durchgeführt, die den Betrieben Schwachstellen und Einsparmaßnahmen im Energiebereich aufzeigen sollen.
Gleich zu Beginn der Auftaktveranstaltung, die in den Räumlichkeiten der Dachdeckerei Emil Walther und Söhne im Gewerbegebiet Bruch stattfand, erzählte Peter Zentner von der Energieagentur eine seiner Lieblingsgeschichten, die er bei einer seiner insgesamt rund 400 Energiechecks erlebt hatte. Beim Energiecheck eines Unternehmen wurde nämlich immer am Wochenende ein erhöhter Energiebedarf festgestellt, obwohl die Maschinen ruhten. Der Energieberater entdeckte im Rahmen des Checks in einem Raum, dessen Tür zugemauert war, einen Kompressor, der immer dann ansprang, wenn nicht gearbeitet wurde. Man hatte bevor man die Tür zu dem Raum zumauerte, die einfach vergessen die Maschine auszuschalten.
Solcherlei Überraschungen gab es bei der Dachdeckerei Walther nicht und dem Energieberater Jonas Groschke bot sich auch sonst ein recht gutes Bild, so dass er von einem „Vorzeigebetrieb“ sprach.
Der klassische Dachdeckerbetrieb hat seine Lagerhalle, in der die Betriebsstoffe auch im Winter auf Temperatur gehalten werden müssen, gut abisoliert und heizt die Räumlichkeiten mit einer Restholzheizung. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert im Jahr etwa 20.000 Kilowattstunden, was dem Bedarf des Betriebes entspricht. Nun ist allerdings der Vertrag mit dem Stromanbieter abgelaufen und die Anlage soll durch die Investition in eine Speicheranlage den Strom für den eigenen Bedarf liefern. Dann können beispielsweise auch die Elektrostapler, die sich das Unternehmen im Austausch zu den Dieselaggregaten anschaffen möchte, mit dem Strom vom eigenen Dach „betankt“ werden.
Ein paar Kleinigkeiten, die man noch verbessern kann, entdeckte der Energieberater dann doch noch. Die Glasbausteine beispielsweise, die einen negativen Dämmwert haben oder die Leuchtstoffröhren in der Halle. Hier könnte man mit modernen Materialien Energie einsparen Dies ließe sich auch durch eine bessere Einstellung der Zeitsteuerung erzielen.
Gespart werden könnte auch in den Sozialräumen. Jonas Groschke schlug vor, die Duschköpfe durch wassersparende Exemplare zu ersetzen. Die beste Energie sei nämlich jene, die man nicht verbraucht, so Groschke.
„Da macht man sich im Alltag keine Gedanken“, reagierte Ralf Walther auf die Verbesserungsvorschläge des Energieberaters.
14 Betriebe haben sich mittlerweile zum kostenlosen Energiecheck angemeldet.
Thomas Giel, Vorsitzender des Klimabeirates der Stadt, sagte, dass dies erst der Anfang des Klimaschutzkonzeptes sei. Nach der Energiekarawane soll es einen Gruppenberatungsprozess „EnergieProFit“ und schließlich ein energetisches Quartierskonzept für das Gewerbegebiet Bruch geben.
Betriebe, die sich ebenfalls einem kostenlosen Energiecheck unterziehen möchten, können sich weiterhin melden. mps
Adresse:
klimaschutz@bad-duerkheim.de, Telefon 06322 935 212

Die Photovoltaikanlage auf der Halle bringt 20.000 Kilowattstunden im Jahr. Das gefällt Peter Zentner (Energieagentur Rheinland-Pfalz), Ralf Walther (Dachdeckerei Emil Walther und Söhne), Thomas Giel (Vorsitzender des Klimarates Bad Dürkheim), Petra Dick-Walther (Dachdeckerei Emil Walther und Söhne), Natalia Koch (Stadtverwaltung Bad Dürkheim) und Jonas Groschke (Energieberater).
Petra Dick-Walther, Thomas Giel, Jonas Groschke und Ralf Walther erklären die Restholzheizung, mit der die Halle geheizt wird.
Autor:

Franz Walter Mappes aus Bad Dürkheim

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