Bad Dürkheim feiert die Nacht
Nightgroove Bad Dürkheim 2026
- Foto: Martina Stepper
- hochgeladen von Martina Stepper
Bad Dürkheim groovte – eine Nacht voller Musik, Begegnungen und guter Laune
Bad Dürkheim, 18. April 2026
Beim Nightgroove in Bad Dürkheim wurde die Stadt am Samstagabend wieder zur großen Musikbühne. Überall Menschenstimmen, Lachen – und bei mir machte sich schon auf dem Weg durch die Stadt diese angenehme Vorfreude breit, die sofort spüren ließ: Das wird ein besonderer Abend.
Die Straßen waren voller Leben, bekannte Gesichter wurden begrüßt, hier ein kurzer Plausch, dort ein herzliches Lächeln. Bad Dürkheim war in Bewegung – und man merkte schnell: Hier wird heute gefeiert.
Überall war Musik zu hören – von den Bühnen und aus offenen Türen.
Menschen zogen von Location zu Location, ließen sich treiben, entdeckten Neues. Genau das macht den Reiz des Nightgroove aus. Diese Vielfalt, diese Lebendigkeit, dieses Gefühl, mittendrin zu sein.
Ich habe mich treiben lassen, bin von Bühne zu Bühne gegangen, habe zugehört, zugeschaut, die Atmosphäre aufgesogen. Es war dieser besondere Mix aus Neugier, Freude und echter Begeisterung, der den Abend getragen hat. Jeder Ort hatte seinen eigenen Klang, seine eigene Stimmung – und doch gehörte alles zusammen.
Im Weingut Fitz-Ritter, in der stimmungsvollen Eventlocation, sorgte die Band Black Stuff für einen kraftvollen musikalischen Moment. R&B, Blues, Soul, Rock und Funk verschmolzen zu einem Sound, der sofort ins Ohr und in die Beine ging. Die Rhythmusgruppe setzte den Puls des Abends, die Bläser brachten Energie, und die Stimmen hatten genau diese Wucht, die das Publikum mitnimmt.
Das war allerdings nur eine Station von vielen.
Genau darin liegt der besondere Charme solcher Abende:
Manchmal möchte man bei einer Band einfach bleiben, noch ein Lied hören, noch ein bisschen in dieser Stimmung verweilen. Und gleichzeitig treibt einen die Neugier weiter – zur nächsten Location, zur nächsten Musikrichtung, zur nächsten Überraschung.
Es ist dieser kleine Zwiespalt, der einen den ganzen Abend begleitet: bleiben wollen und doch weitergehen, weil man nichts verpassen möchte. Am Ende entscheidet natürlich auch der persönliche Musikgeschmack, wo man länger hängen bleibt. Aber genau dieses Unterwegssein, dieses Entdecken, macht den besonderen Charme des Nightgroove aus.
In den unterschiedlichen Locations zeigte sich eindrucksvoll, wie breit das musikalische Spektrum dieses Abends war – von Rock, Soul und Folk über Latin und Partyhits bis hin zu Clubbeats.
In der Weinbar Schöne Anna sorgte die Band Tanquoray für musikalische Highlights. 60ies Soul verschmolz dort mit 90ies R&B und Pop sowie mit dem charakteristischen Sound des Blue-eyed-Soul – ein Mix, der das Publikum schnell begeisterte und stellenweise auch zum Tanzen einlud.
Auch im Salinarium wurde kräftig gefeiert: Dort sorgten die Banana Beans mit Rock und Pop für beste Stimmung. Chart-Breaker trafen auf Rockklassiker, Discohits auf Soul – ein abwechslungsreicher Mix, der das Publikum mitriss und für ausgelassene Atmosphäre sorgte.
Im Tanzhaus La Danza wurde Salsa getanzt – leidenschaftlich, rhythmisch und mit spürbarer Freude an der Bewegung. Die lateinamerikanischen Klänge sorgten dort für eine ganz eigene Dynamik und ließen schnell echtes Tanzfieber aufkommen.
Im Mercure-Hotel wurde schließlich Polonaise zu deutschen Schlagerhits getanzt – ausgelassen, fröhlich und mit viel Spaß an der gemeinsamen Bewegung. Hier zeigte sich einmal mehr, dass beim Nightgroove nicht nur Musik gehört, sondern vor allem gemeinsam gefeiert wird.
Im Molly Malone’s Irish Pub sorgten Irish- und Celtic-Folk-Klänge für internationales Flair.
Im Stadtmuseum gab es Blues- und Soul-Momente, die unter die Haut gingen.
Und wer es rhythmischer mochte, fand bei Latin-Beats oder elektronischen Sounds schnell seinen Platz auf der Tanzfläche.
Was diesen Abend für mich besonders gemacht hat, war dieses Gefühl von Gemeinschaft.
Dieses ehrliche, unkomplizierte Zusammenkommen, bei dem man sich sofort wohlfühlt. Menschen, die gemeinsam unterwegs sind, die lachen, tanzen, zuhören – und einfach eine gute Zeit miteinander verbringen.
Überall wurde geredet, gesungen, gefeiert. Die Stimmung war gelöst, herzlich und lebendig. Man merkte schnell: Hier geht es nicht nur um Musik, sondern um Begegnungen, um das gemeinsame Erleben, um dieses besondere Gefühl, Teil eines richtig schönen Abends gewesen zu sein.
© M.S.
Autor:Martina Stepper aus Frankenthal |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.