Am Freitag beginnt der 602. Dürkheimer Wurstmarkt
„Weck, Worscht un Woi!“

Dürkheimer Wurstmarkt: Ausnahmezustand in der Kurstadt.
  • Dürkheimer Wurstmarkt: Ausnahmezustand in der Kurstadt.
  • Foto: Stadt Bad Dürkheim
  • hochgeladen von Anne Sahler

Bad Dürkheim.Mit seinem attraktiven Angebot verschiedenster Weine und Sekte sowie abwechslungsreichen Vergnügungsmöglichkeiten für Jung und Alt lädt der Dürkheimer Wurstmarkt in diesem Jahr vom 7. bis 11. und 14. bis 17. September in die Kurstadt ein.

Weit über 600.000 Besucher werden wieder an den neun Festtagen beim größten Weinfest der Welt erwartet. 275 Schausteller und Gastronomiebetriebe präsentieren ihre Angebote auf dem über 45.000 Quadratmeter großen Festgelände und sorgen für eine tolle Mischung, die für jeden Geschmack das Passende bereithält.Der Wurstmarkt ist fest verankert in einer langen Tradition und findet in diesem Jahr bereits zum 602. Male statt. Dies belegt eine im Archiv der Fürsten zu Leiningen gefundene Rechnung über an den Burggrafen in Bissersheim geliefertes Leder aus dem Jahr 1417.

Die Eröffnung des Dürkheimer Wurstmarktes 2018 findet am 7. September statt und beginnt mit einem Platzkonzert an neuem Ort. Erstmals in diesem Jahr stellen sich die teilnehmenden Musikgruppen vor der Kirche St. Ludwig auf dem Ludwigsplatz auf. Dort beginnt ab 17.30 Uhr auch der sich anschließende Aufzug auf den Wurstmarktplatz. Die Route hierfür ist leicht verändert: sie führt nicht mehr über die Mannheimer Straße und den Römerplatz, sondern direkt vom Ludwigsplatz zum Schlossplatz, die Weinstraße Nord, vorbei am Dürkheimer Riesenfass, quer über den Festplatz bis hin zur Bühne am Gradierbau, wo die Zuschauer das Eröffnungsspiel und die offizielle Eröffnung mit Fassanstich miterleben können.

Im Mittelpunkt des Dürkheimer Wurstmarktes stehen die 292 prämierten Weine und Sekte, die in den Schubkarchständen, im Weindorf und den Festzelten ausgeschenkt werden. Mit ihrer unübertroffenen Vielfalt machen sie den Wurstmarkt zu einem Mekka der Weinfreunde und repräsentieren die hohe Qualität, die die Bad Dürkheimer Weinbaubetriebe produzieren.

Zahlreiche Musikgruppen verschiedenster Stilrichtungen spielen in den drei Festzelten und im Weindorf. Dabei ist der Eintritt mit Ausnahme des Schlagernachmittags am Freitag, 14. September um 15 Uhr im Festzelt Hamel jederzeit möglich, und zwar kostenlos. Die urigen „Mackebacher“ sorgen wie gewohnt in den Schubkarchständen für gute Stimmung.

Pfälzer Mundart in Wort und Lied gibt es beim Literarischen Frühschoppen am Montag, 10. September, ab 10.30 Uhr in den Schubkarchständen. Etwas beschaulicher geht es bei der Mundartveranstaltung „Pälzer Poesie“ am Montag, 17. September ab 10 Uhr im neuen Allgäuer Bier & Weinzelt zu, das erstmals anstelle des Festzeltes Ehresmann auf dem Festplatz vertreten ist.

Am ersten Wurstmarkt-Montag steht um 18 Uhr im Weindorf die Inthronisierung der neuen Bad Dürkheimer Weinprinzessin auf dem Programm. In den letzten Jahren gut angekommen ist die Weinprobe im Riesenrad, die in 2018 von der Interessengemeinschaft Michaeliskapelle e.V. in Kooperation mit der Schaustellerfamilie Barth-Kipp am Freitag, 14. September um 13 Uhr angeboten wird. Restkarten können noch per mail unter riesenrad@michaeliskapelle.de zum Preis von 30 Euro erworben werden.

Attraktive Fahr- und Laufgeschäfte runden das vielseitige Angebot auf dem Festplatz ab. Erstmals zu Gast in Bad Dürkheim sind die Achterbahn „Wilde Maus XXL“, der Riesenkettenflieger „Jules Verne Tower“, die Riesenschaukel „Avenger Royal“, das Rundfahrgeschäft „Ghost Rider“ und das Laufgeschäft „Happy Family“. Mehrere rasante Hoch- und Rundfahrgeschäfte, das beliebte Riesenrad, die große Geisterbahn, der Auto-Skooter und sechs Kinderfahrgeschäfte sorgen für das Vergnügen von Jung und Alt.

Technische Geräusche, Musik und andere Tonwiedergaben enden nach dem mit der SGD Süd ausgehandelten Stufenplan zur Lärmminderung in diesem Jahr erstmals an allen Veranstaltungstagen um 24 Uhr. Der Betrieb in den Festzelten wird jedoch freitags und samstags ohne Musik bis spätestens 2 Uhr weitergehen. Auch das Riesenrad wird voraussichtlich über 24 Uhr hinaus seine lautlosen Runden drehen. Der Betrieb in den Schubkarchständen, im Weindorf und in weiteren „stillen“ Geschäften ist von den zeitlichen Regelungen nicht betroffen.

Eine Neuheit auf dem Festplatz sind die sogenannten „Worschtmark“. Jede dieser Sondermünzen ist fünf Euro wert und kann wie Bargeld an allen Ständen und Fahrgeschäften auf dem Wurstmarkt eingesetzt werden. Erhältlich ist die Worschtmark bei der Tourist Information in der Kurbrunnenstraße 14.

Ein schönes Souvenir vom 602. Wurstmarkt ist der Dubbeglasorden, den Dania Mayer in diesem Jahr mit Anspielung auf die abgerissene Talstation der Gondelbahn unter das Motto „Bahn frei – ich hab Dürkheimer Wurstmarkt“ gestellt hat.

Mit Pauken und Trompeten in seine beiden Ruhetage geht der Dürkheimer Wurstmarkt nach dem Musikfeuerwerk, das am Dienstag um 21 Uhr das Vormarktwochenende abschließt. Und auch das Höhenfeuerwerk am Abschlussmontag ebenfalls um 21 Uhr verspricht ein „Lichterspektakel“ der Extraklasse über dem Michelsberg.

Und wer so richtig feiern und den Wurstmarkt in allen Zügen genießen möchte, der lässt an allen Tagen das Auto zu Hause und nutzt das gute Angebot, das die Betreiber des ÖPNV extra für das größte Weinfest der Welt aufgestockt haben. Dieses können Wurstmarkt-Fans ebenso wie die neuesten Informationen, aktuellen Bilder und Videos auf den Internet-Seiten www.duerkheimer-wurstmarkt.de aufrufen. Wer sich gerne austauscht oder mit anderen Wurstmarkt-Fans in Kontakt kommen möchte, ist ein gern gesehener Gast auf der Facebook-Seite www.facebook.com/duerkheimer.wurstmarkt. (ps)

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