Schwerer Unfall auf der B9: Frau per Hubschrauber in Klinik
- Schwerer Unfall auf der Bienwald B9 bei Wörth am Rhein: Eine 71-jährige VW-Fahrerin wurde eingeklemmt, von der Feuerwehr befreit und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Bundesstraße war nach dem Zusammenstoß mit einem Lkw und auslaufendem Diesel acht Stunden voll gesperrt.
- Foto: OFC Pictures/stock.adobe.com
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Wörth am Rhein. Am Mittwoch, 29. Juli, kam es gegen 15 Uhr auf der Bienwald B9 kurz vor dem Grenzübergang nach Frankreich zu einem schweren Unfall. Dabei wurde eine 71 Jahre alte Autofahrerin schwer verletzt, ein 38-jähriger Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Der Schaden liegt nach Angaben der Polizeidirektion Landau bei rund 80.000 Euro.
Wie die Polizei Landau berichtet, war die 71-Jährige mit ihrem VW aus Richtung Kandel in Richtung Frankreich unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ihr Wagen kurz vor der Grenze auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen. Danach prallte der VW gegen die rechte Leitplanke und blieb dort stehen. Die Frau war in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Anschließend brachte ein Rettungshubschrauber sie in ein Krankenhaus.
Durch herumfliegende Fahrzeugteile wurde auch ein Ford beschädigt, der hinter dem VW fuhr. Sowohl der VW als auch der Lkw waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Weil aus dem Lkw zudem Diesel auslief, reinigte die Straßenmeisterei die Fahrbahn. Die Bienwald B9 war in diesem Bereich insgesamt acht Stunden voll gesperrt.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |