Finalserie startet am nächsten Wochenende in Wesseling
Und sie haben es wieder getan...

Unbändige Freude bei den Mädels nach dem erneuten und dritten Finaleinzug hintereinander.
  • Unbändige Freude bei den Mädels nach dem erneuten und dritten Finaleinzug hintereinander.
  • Foto: El-Layoubi
  • hochgeladen von Peter Engelhardt

Softball. Sie sind einfach eine Ausnahmemannschaft: Die Softballerinnen der Mannheim Tornados stehen seit dem vergangenen Samstag zum dritten Mal hintereinander im Finale der Deutschen Meisterschaft. Und es kann tatsächlich ein Hattrick werden. Mit insgesamt 4:1 im „best of five“-Modus schlugen sie die Neunkirchen Nightmares aus dem Rennen.
Und wie schon im Viertelfinale gegen die Karlsruhe Cougars machten es die Mädels wieder richtig spannend. Nach den beiden Spielen in Neunkirchen hatte es 1:1 gestanden und das so wichtige dritte Spiel gewannen die Mannheimerinnen ganz knapp mit 3:2. Jetzt galt es im vierten Spiel den berühmten Sack zuzumachen – doch die Partie begann keinesfalls wunschgemäß. Nach dem ersten Inning stand es plötzlich 0:3 und es dauerte schon eine Weile bis sich die Tornados-Ladies von diesem Rückstand erholten. Doch nachdem die Offensive in den letzten Spielen oftmals etwas Ladehemmung hatte, erwies sich die Line-up der Hausherrinnen diesmal als schnell (Christin Poon!) und nervenstark. Nach dem 4. Inning hatten sie zum 3:3 ausgeglichen und mit vier Runs im fünften Inning für eine Vorentscheidung gesorgt. Am Ende hatten die Nightmares dem unbändigen Siegeswillen des Titelverteidigers nichts mehr entgegenzusetzen. 8:5 hieß es am Schluss und nicht zuletzt Miriam „Mimi“ Kemmer hatte mit einem tollen Homerun für endgültige Entscheidung gesorgt. Die Bilanz von Miriam Kemmer im Tornados-Trikot ist in der Tat beeindruckend: Seit 18 1/2 Jahren trägt sie das Mannheimer Trikot, stand während dieser Zeit elfmal im Finale einer Deutschen Meisterschaft und verließ dabei sieben Mal den Platz als Sieger. „Ich hätte vor Saisonbeginn nicht gedacht, dass wir wieder ins Finale kommen. Die Playoffs wollten wir unbedingt erreichen, das war klar.“ Eher ungewöhnlich und umso bemerkenswerter ist die Tatsache, dass die Tornados-Mädels sich den kompletten Sommer selbst trainierten und organisierten. Und das ist bislang auch alles optimal gelaufen. „Das ganze Team hat hier mitgearbeitet, aber Mona Hörner und Amira El-Layoubi haben uns organisatorisch schon sehr viel Arbeit abgenommen, das war schon klasse,“ ist Miriam Kemmer schon ein wenig stolz auf die „autarke Orga“ der Damen. „Auch unsere Amerikanerinnen haben einen tollen Job gemacht. April ist als Pitcherin ein Bank und Sydney kommt nach einer kleinen Durststrecke wieder rechtzeitig wieder in Form. Wir müssen jetzt nur noch an Kleinigkeiten arbeiten und konzentriert spielen.“ Im bisherigen Saisonverlauf hat man bereits vier Mal gegen die Vermins gespielt. Beide Teams haben jeweils zweimal gewonnen. „Jetzt hoffen wir mal, dass am übernächsten Wochenende viele Zuschauer kommen um uns zu unterstützen, das wäre großartig,“ so „Mimi“ Kemmer. Gegen eine achte Meisterschaft und einen echten Hattrick hätte sie und ihre Teamkameraden nichts einzuwenden. pete

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