U-Halle in Mannheim: Gemeinderat ebnet Weg für neue Ausstellungen und Gastronomie
- Viele Menschen sind unterwegs im Spinelli-Park. Die U-Halle soll dort künftig wieder ein fester Anlaufpunkt für Ausstellungen und Gastronomie werden.
- Foto: BUGA 23/ Lukac-Diehl
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Mannheim. Die U-Halle auf dem Spinelli-Gelände soll dauerhaft neu belebt werden. Der Gemeinderat hat den Mietvertrag für die künftige Nutzung durch regionale Betreiber freigegeben. Damit rückt ein neues Angebot aus Ausstellungen, Erlebnisformaten und Gastronomie näher.
Geplant ist eine Mischung aus musealen Angeboten und einer Hightech-Experience-Halle mit wechselnden immersiven Ausstellungen. Im Gespräch sind unter anderem ein Energiemuseum oder ein interaktives Museum zum Themenfeld Kalter Krieg. Dazu kommen sollen wechselnde Ausstellungen und Erlebnisformate wie Wanderausstellungen, interaktive Projektionswelten, Play-Arenas oder immersive Kunst- und Themenausstellungen.
Betreiber investieren, die Stadt geht nicht in Vorleistung
Oberbürgermeister Christian Specht knüpft an die Nutzung während der BUGA 23 an und sagt: „Während der BUGA 23 war die U-Halle ein Ort, der Menschen zusammengebracht und neue Perspektiven auf dieses besondere Areal eröffnet hat“. Außerdem betont er: „Genau daran knüpfen wir jetzt an. Mannheimer Investoren lassen dort ohne städtisches Geld ein attraktives Angebot entstehen, das Bildung, Erlebnis und Begegnung miteinander verbindet, das Quartier stärkt und Mannheim als innovativen Standort weiter profiliert.“
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, tragen die Betreiber die notwendigen Investitionen vollständig. Der Mietvertrag setzt auf eine langfristige Nutzung. Die Stadt muss für die bauliche und konzeptionelle Umsetzung nicht in Vorleistung treten.
Die U-Halle soll ein Ort für unterschiedliche Zielgruppen werden, von Schulklassen über Familien bis hin zu Besucherinnen und Besuchern aus der Region und darüber hinaus. Ergänzend integriert das Konzept gastronomische Angebote im Innen- und Außenbereich.
Ein besonderes Augenmerk legt die Stadt auf einen verträglichen Betrieb im Grünzug Nordost. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Mobilitäts- und Besuchersteuerung. Das Außengelände soll Exponate des geplanten Museums bekommen und weiter öffentlich sowie kostenfrei zugänglich bleiben.
Nach dem Abschluss des Mietvertrags kann die Stadt die nächsten Planungs- und Umsetzungsschritte vorbereiten. Die neuen Angebote sollen voraussichtlich 2027 in Betrieb gehen.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |