Neue Kita im Mannheimer Süden: 110 Plätze geplant, AWO übernimmt Trägerschaft
- Mehr Betreuungsplätze im Stadtteil: Eine neue Kita soll Familien im Mannheimer Süden entlasten.
- Foto: Stadt Mannheim
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Mannheim. Im Mannheimer Süden soll eine neue Kindertageseinrichtung entstehen. Die AWO Mannheim übernimmt die Trägerschaft im Mehrgenerationenprojekt der Theodor-Fliedner-Stiftung. Geplant sind sieben Gruppen, die ab September 2027 starten sollen.
Vier Gruppen sind als Kindergarten, drei als Krippe vorgesehen. Insgesamt entstehen laut Stadt Mannheim rund 110 zusätzliche Betreuungsplätze. Das Angebot soll Familien in Niederfeld und ganz Neckarau erweitern.
Stadt gibt 3,4 Millionen Euro für den Bau
Die Stadt Mannheim fördert den Bau der Kita mit rund 3,4 Millionen Euro. Die Mittel stehen nach Angaben der Verwaltung im aktuellen Haushalt zur Verfügung. Die Grundrisse plant das Projektteam so, dass sich die Räume später flexibel als Krippen- oder Kindergartengruppen nutzen lassen.
Die Kita gehört zum Mehrgenerationenprojekt „Jung und Alt am See“. Das Ensemble besteht aus zwei L-förmigen Baukörpern. Die Kindertagesstätte liegt im nord-westlichen Teil, das Betreute Wohnen im süd-östlichen Bereich des Grundstücks. Foyers und Innenhof sollen Begegnungen zwischen Kindern und älteren Menschen ermöglichen.
Neben der Kita entstehen 33 barrierefreie Mietwohnungen mit ein bis vier Zimmern. Die Wohnflächen liegen zwischen 45 und maximal 95 Quadratmetern. Zur Wohnform gehört ein ergänzender Betreuungsvertrag, der Grund- und Wahlleistungen vorsieht.
Direkt nebenan liegt im Stadtökologischen Zentrum einer AWO-Tochterfirma ein Grundstück, das die Kita künftig für naturpädagogische Angebote nutzen soll. Auf dem Gelände gibt es laut AWO bereits wöchentliche offene Treffs, bei denen bis zu 60 Menschen aus der Nachbarschaft zusammenkommen.
Nach Abschluss des Bauvorhabens sollen 27 neue Bäume auf dem Grundstück gepflanzt werden. Das Gebäude soll ökologische Vorgaben zu Dach- und Fassadenbegrünung sowie zur Nutzung erneuerbarer Energien erfüllen.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |