Gefahr für Autofahrer: Drei Fälle mit losen Radmuttern
- In der Uttentalstraße wurden wiederholt Radmuttern an geparkten Fahrzeugen gelöst. Die Polizeiinspektion Rockenhausen ermittelt wegen versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und sucht Zeugen. (Symbolfoto)
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Donnersbergkreis. Am Sonntag, 12. Juli, hat sich ein unbekannter Täter in der Uttentalstraße in Münchweiler an der Alsenz an einem geparkten Fahrzeug zu schaffen gemacht und Radmuttern gelöst. Wie die Polizeiinspektion Rockenhausen berichtet, bemerkte die Fahrerin später auf der Autobahn seltsame Geräusche. Am linken Vorderrad hatten sich bereits vier Radmuttern gelöst, nur noch eine hielt das Rad.
Da der Frau die Ursache zunächst nicht bekannt war, erstattete sie damals keine Strafanzeige. Am Dienstag, 18. August, kam es am Pkw einer Nachbarsfamilie zu einem weiteren Vorfall. Auch dort fehlten am linken Vorderrad mehrere Radmuttern. Der dritte Fall ereignete sich im Zeitraum von Samstag, 5. September, bis Sonntag, 6. September.
Bei einem Werkstatttermin am Fahrzeug der Anzeigerin wurde hinten rechts erneut eine gelockerte Radmutter entdeckt, obwohl die Radmuttern nach dem ersten Vorfall wiederholt kontrolliert und nachgezogen worden waren. Daraufhin erstattete die Frau Anzeige über die Onlinewache. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in mindestens drei Fällen.
Die Polizei in Rockenhausen bittet um Hinweise zu Personen oder verdächtigen Beobachtungen, die mit den Taten in Verbindung stehen könnten. Zeugen melden sich telefonisch unter 0631 / 369-14699.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |