Doris Ahnen übergibt Förderbescheid an die Gemeinnützige Baugenossenschaft Speyer
Darlehen in Höhe von knapp einer Million Euro für bezahlbares Wohnen

Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen (Mitte) und ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer (4.v.r.) überreichen im Beisein der Speyrer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (3.v.r.) und MdL Reinhard Oelbermann (links) den Förderbescheid an die GBS-Vorstände Ingo Kemmling (2.v.l.), Rolf Weis (2.v.r.) und Michael Schurich (r.).
  • Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen (Mitte) und ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer (4.v.r.) überreichen im Beisein der Speyrer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (3.v.r.) und MdL Reinhard Oelbermann (links) den Förderbescheid an die GBS-Vorstände Ingo Kemmling (2.v.l.), Rolf Weis (2.v.r.) und Michael Schurich (r.).
  • Foto: ISB
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Speyer. Bezahlbarer Wohnraum ist knapp – daher erhält die Gemeinnützige Baugenossenschaft Speyer eG (GBS) ein Darlehen in Höhe einer knappen Million Euro, welches aufgrund eines Tilgungszuschusses von rund 200.000 Euro nicht komplett zurückgezahlt werden muss. Im Gegenzug sind die zehn geförderten Wohnungen, welche neben zwanzig weiteren Wohnungen am Priesterseminar entstehen, für mindestens 15 Jahre zweckgebunden. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen überreichte gemeinsam mit Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), einen Förderbescheid an den Vorstand der GBS.

Domstadt zählt zu den teuersten Städten des Landes

Konkret dürfen die Mieten der Wohnungen in diesem Zeitraum sieben Euro pro Monat und Quadratmeter nicht übersteigen – der durchschnittliche Quadratmeterpreis lag 2018 in Speyer laut Statistischem Landesamt bei 8,88 Euro, womit die Domstadt zu den teuersten Städten des Landes zählt. „Bezahlbares und bedarfsgerechtes Wohnen für alle Menschen ist eine der drängendsten Fragen unserer Zeit. Eine engagierte und gute soziale Wohnungspolitik ist da unerlässlich. Kernstück bildet in Rheinland-Pfalz die soziale Wohnraumförderung“, sagte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen. „Speyer ist eine attraktive Stadt, die zum Wohnen und Leben einlädt. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Mit der Mietwohnungsbauförderung des Landes schaffen wir neuen Wohnraum für die Menschen, die sich keine teure Miete leisten können. Die attraktiven Förderprogramme des Landes zeigen Wirkung: Im Jahr 2018 wurden bis Ende November 2.885 Wohneinheiten mit einem Volumen von insgesamt rund 222 Millionen Euro gefördert.“Das Ziel, bezahlbaren Wohnraum für die Speyerer Bürger zu schaffen, verfolgt die GBS bereits seit rund 100 Jahren. Daher passen die Wohnungen in innenstadtnaher Lage hervorragend in das Portfolio der Genossenschaft: „Das Ziel, bezahlbaren Wohnraum für die Speyerer Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, verfolgt die GBS schon seit 100 Jahren. Die guten Förderprogramme ermöglichen es uns erstmals seit 30 Jahren wieder preisgebundene Wohnungen anzubieten“, erläuterte Vorstandsmitglied Michael Schurich.

Wohnungsmarkt in Speyer sehr angespannt

Auch die Speyerer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, seit Jahresbeginn im Amt, äußerte sich bei der Förderbescheidübergabe im Rahmen der Grundsteinlegung zur Wohnungsmarktsituation in ihrer Heimatstadt: „Der Wohnungsmarkt in Speyer ist nach wie vor sehr angespannt. Insofern zählt die Schaffung von Wohnraum in einem preislich moderaten Segment zu den großen Herausforderungen, die wir in den nächsten Jahren zu bewältigen haben.“ „Die ISB als Förderbank des Landes begleitet regelmäßig Wohnbauprojekte privater wie gewerblicher Investoren. Es freut uns sehr, dass wir diesmal in Speyer dazu beitragen können, qualitativ hochwertigen Wohnraum in guter Lage, der zudem noch barrierefrei ist, zu sichern“, erklärte Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der ISB. ps

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Wochenblatt Speyer aus Speyer

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