Stromausfall, Warnapps, Erste Hilfe: Krisenvorsorge zum Anfassen in Speyer
- In der Stadthalle können sich Besucherinnen und Besucher praktisch informieren, wie Krisenvorsorge im Alltag funktioniert.
- Foto: Stadt Speyer
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Speyer. Was tun, wenn der Strom länger weg ist oder Warnsysteme anschlagen? Beim ersten Bevölkerungsschutztag der Stadt Speyer gibt es dazu am Freitag, 12. Juni, von 8 bis 18 Uhr in der Stadthalle Infos und praktische Einblicke.
Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Vormittags bekommen auch Schulklassen bei geführten Rundgängen Einblicke in die Arbeit der beteiligten Organisationen.
16 Organisationen stellen sich vor, vom THW bis zu den Stadtwerken
Insgesamt wirken 16 Akteure mit. Dazu gehören unter anderem Brand- und Katastrophenschutz, Kommunaler Vollzugsdienst und das Seniorenbüro der Stadtverwaltung Speyer, das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz, die Polizeiinspektion Speyer, THW Speyer, DLRG Speyer, Johanniter-Unfall-Hilfe, DRK Speyer und die Malteser Speyer, die Stadtwerke Speyer sowie das Landesbibliothekszentrum Speyer. Außerdem sind das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus, das Vincentius-Krankenhaus und die Hengst Apotheke beteiligt.
An den Ständen geht es unter anderem um Erste Hilfe, Hilfe zur Selbsthilfe, mobile Warnanlagen, Notfallvorsorge, medizinische Versorgung im Krisenfall, Reanimationstraining, Einbruchsschutz, Sandsackverbau, Nachbarschaftshilfe sowie den 24/7-Netzbetrieb der Stadtwerke. Vorgestellt werden auch das Infomobil Bevölkerungsschutz und Informationen zu Anlaufstellen, Notfallapotheken, Tafel und Kleiderkammer oder zur Medizinischen Task Force.
Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler ordnet den Tag als praktische Unterstützung für den Alltag ein: „Die vergangenen Jahre haben uns deutlich gezeigt, dass außergewöhnliche Lagen jederzeit eintreten können – sei es durch Extremwetter, technische Störungen oder andere Krisensituationen. Staat und Kommune können viel leisten, doch im Ernstfall kommt es auch darauf an, dass jede und jeder Einzelne handlungsfähig bleibt. Unser Bevölkerungsschutztag soll hierzu konkrete Informationen und praktische Hilfestellungen geben.“
Auch Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Peter Eymann betont den Alltagsbezug: „Krisenvorsorge beginnt bereits im Alltag. Viele einfache Maßnahmen können dabei helfen, im Ernstfall besser vorbereitet zu sein. Mit dem Bevölkerungsschutztag möchten wir zeigen, welche Strukturen im Hintergrund arbeiten und wie jede und jeder Einzelne zur eigenen Sicherheit beitragen kann.“
Wer sich schon vorab informieren möchte, findet die Broschüre Vorsorgen für Krisen und Katastrophen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe online zum Download unter www.speyer.de/notfallvorsorge. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, gibt sie eine alltagstaugliche Orientierung zur privaten Vorsorge im Haushalt.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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