„Klimaschutz trifft Ehrenamt“: Dieses Projekt aus der VG Römerberg-Dudenhofen macht Schule
- Einmal im Monat bietet die Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen eine kostenlose Energiesprechstunde an. Das Angebot dient jetzt als erstes Beispiel einer neuen Best-Practice-Reihe der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz.
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Römerberg-Dudenhofen. Wer sein Haus dämmen, die Heizung tauschen oder über Photovoltaik nachdenken will, bekommt in der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen einmal im Monat kostenlose Orientierung. Die Energiesprechstunde gilt jetzt als erstes Beispiel der neuen Best-Practice-Leitfadenserie Klimaschutz trifft Ehrenamt.
Hinter dem Angebot stehen Klimaschutzmanagerin Stefanie Kuß und der ehrenamtliche Energieberater Peter Hildenbrand. Sie bauten die Energiesprechstunde als niedrigschwellige Anlaufstelle auf, die beim Einstieg in Energiesparen, energetische Sanierung und erneuerbare Energien hilft. Seit dem Start im Jahr 2023 beriet das Team nach Angaben aus der Verbandsgemeinde bereits rund 190 Menschen zu ihren Vorhaben.
Worum es in der Sprechstunde geht und was sie leisten kann
Die Fragen reichen laut Beschreibung von der Dämmung des Eigenheims über den Austausch einer Heizung bis zu den Möglichkeiten einer Photovoltaikanlage. Das Angebot soll Orientierung geben und erste Schritte in Richtung Energieeffizienz und Klimaschutz aufzeigen.
„Viele Menschen möchten etwas für den Klimaschutz tun, stehen aber angesichts der Vielzahl an technischen Möglichkeiten, gesetzlichen Vorgaben und Förderangeboten vor großen Herausforderungen. Unsere Energiesprechstunde hilft dabei, die ersten Fragen zu klären und die passenden nächsten Schritte zu finden“, erklärt Klimaschutzmanagerin Stefanie Kuß.
Die Beratung versteht sich ausdrücklich als erste Anlaufstelle und ersetzt keine professionelle Fachplanung. Bei komplexeren Fragestellungen oder konkreten Sanierungsvorhaben verweist das Team Ratsuchende gezielt an qualifizierte Energieberaterinnen und Energieberater sowie weitere Fachstellen.
Wie die Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz mitteilt, würdigt sie mit der Aufnahme in die Leitfadenserie nicht nur das Projekt, sondern auch das freiwillige Engagement in der Kommune. Die Reihe soll weitere Kommunen in Rheinland-Pfalz inspirieren, eigene Angebote zu entwickeln oder bewährte Ansätze zu übernehmen.
Den Leitfaden stellte die Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz Ende Juli bei einem Ehrenamtstreffen in Bingen vor.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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