Vom Opfer zum Beschuldigten: Ermittler zweifeln Angriff in Speyer an
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Speyer. Am Freitag, 13. Februar, soll es in Speyer zu einem schweren Vorfall gekommen sein: Ein 45 Jahre alter Mann gab an, auf einem Mitfahrerparkplatz von zwei Unbekannten angegriffen, verletzt und rassistisch beleidigt worden zu sein. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und die Kriminalpolizei Ludwigshafen nahmen daraufhin umgehend die Ermittlungen auf.
Im Verlauf der Untersuchungen mehrten sich jedoch die Zweifel an der Schilderung des Mannes. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rheinpfalz werteten die Ermittler unter anderem Beweise und Daten der Mobiltelefone des 45-Jährigen und seiner Lebensgefährtin aus. Diese Auswertung brachte Erkenntnisse, die klar gegen die Darstellung des angeblichen Opfers sprechen.
Nach dem aktuellen Stand gehen Staatsanwaltschaft und Polizei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der geschilderte Angriff am Freitag, 13. Februar, nicht stattgefunden hat. Die Behörden leiteten deshalb ein Strafverfahren gegen den 45-Jährigen wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat ein.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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