Bischof Wiesemann zu Besuch in Ramstein-Miesenbach
Bischöfliche Visitation in der Pfarrei Heiliger Wendelinus

Die Pfarrei Heiliger Wendelinus freute sich über den Besuch von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann
  • Die Pfarrei Heiliger Wendelinus freute sich über den Besuch von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann
  • Foto: Pfarrei Heiliger Wendelinus
  • hochgeladen von Stephanie Walter

Ramstein-Miesenbach. Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann hat am 6. und 7. Juni die Pfarrei Heiliger Wendelinus besucht und eine bischöfliche Visitation durchgeführt. Auf dem Weg zur Umsetzung von „Gemeindepastoral 2015“ sind die Visitationen ein wichtiges Instrument für den unmittelbaren Kontakt zwischen dem Bischof, dem Weihbischof und den Pfarreien.
Bischof Wiesemann feierte mit der Pfarrei Gottesdienste in den Kirchen St. Nikolaus in Ramstein und St. Michael in Hütschenhausen, führte Gespräche mit den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Vorsitzenden des Pfarreirats, der Gemeindeausschüsse und des Verwaltungsrats und traf sich mit den Leitungen der Kindertagesstätten der Pfarrei in der Kindertagesstätte St. Nikolaus in Ramstein. Ein Begegnungsabend der Gemeindeausschüsse gehörte ebenso zum Besuchsprogramm wie ein Treffen mit allen Mitgliedern des Pfarreirats und des Verwaltungsrats sowie mit den katholischen Militärseelsorgern der Air Base in Ramstein.
„Uns beschäftigen zurzeit die Themen, die mit dem Zusammenwachsen der einzelnen Gemeinden zu einer großen Pfarrei in Verbindung stehen. Für das Pastorale Konzept haben wir die Analyse-Phase eigentlich hinter uns, nur ist es zurzeit schwierig, abzuschätzen, welche Kosten die einzelnen Gebäude verursachen. Die Haushaltsrechnungen lassen im Moment noch auf sich warten“, erklärte Pfarrer Bernhard Spieß, leitender Pfarrer der Pfarrei Heiliger Wendelinus in Ramstein.
„Als nächstes kommt im Herbst oder Winter ein Visionstag und die Entwicklung einer Vision für die Pfarrei Heiliger Wendelinus. Manche Bausteine für ein pastorales Konzept lassen sich schon erahnen, bei anderen Punkten muss noch einiges bedacht und beraten werden. Schwierig war und ist besonders für das Pastoralteam, die Tatsache, dass die Büros der einzelnen Mitarbeiter immer noch auf verschieden Orte verteilt sind und die Renovierung des Pfarrhauses in Ramstein. Zur schnelleren Umsetzung von Bauprojekten wünsche ich mir eine wesentliche Reform der Abläufe. Vieles ändert sich zurzeit: so sind die Zahlen der Kommunionkinder aber auch Gottesdienstbesucher rückläufig. Es wird immer schwerer die Kirchen und Gebäude mit Hilfe von Ehrenamtlichen in Schuss zu halten und zu pflegen. Manches musste schon an Service-Firmen abgegeben werden. Wie richten wir uns darauf ein? Ein Thema, das den Verwaltungsrat immer wieder beschäftigen wird. Doch dürfen wir uns nicht verrückt machen lassen. Nicht wir sind die Herren der Kirche. Das ist immer noch unser Herr Jesus Christus. Und ich bin sicher, dass er auch in Zukunft für seine Kirche sorgen wird“, so Pfarrer Spieß.
Nach der Neustrukturierung der Pfarreien im Rahmen des Prozesses „Gemeindepastoral 2015“ werden die bischöflichen Visitationen der Pfarreien in diesem Jahr wieder aufgenommen. Seit dem 4. Jahrhundert gehören die Visitationen der Pfarreien zu den Aufgaben eines Bischofs. Nach kanonischem Recht ist der Diözesanbischof verpflichtet, seine Diözese mit ihren Pfarreien und Einrichtungen regelmäßig zu visitieren. Je zwei von den zehn Dekanaten des Bistums werden pro Jahr visitiert, in diesem Jahr die Pfarreien in den Dekanaten Ludwigshafen und Kaiserslautern. Die Visitationen werden entweder von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann oder von Weihbischof Otto Georgens durchgeführt. Sie dienen der Weiterentwicklung der Diözese. Der Schwerpunkt der Visitationen liegt auf dem Pastoralen Konzept, welches ein wichtiger Punkt bei der Umsetzung von Gemeindepastoral 2015 ist und die Pastoralteams in Zusammenarbeit mit dem Pfarreirat erstellen.
Das pastorale Konzept umfasst alle pastoralen Handlungsfelder und Aufgaben einer Pfarrei und soll die verbindliche Grundlage der zukünftigen pfarrlichen Arbeit sein. Die Bischöfe interessieren sich vor allem für die Frage, wie die Erstellung des pastoralen Konzepts vorankommt, wo es Schwierigkeiten gibt und was die Pfarreien sich als Unterstützung vom Bischof und dem bischöflichen Ordinariat wünschen. Er verstehe das Bistum als Lerngemeinschaft und die Visitationen als „ein Instrument der Qualitätssicherung, welches den Pfarreien helfen soll, das eigene Handeln zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen“, so Bischof Wiesemann. (ps)

Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Landstuhl

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

18 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Wirtschaft & HandelAnzeige
2 Bilder

Kinderleichte Steuererklärung online für Arbeitnehmer und Studenten
In nur vier Tagen Geld von der Steuer zurück

Lohnsteuer. Mit der Software Taxcomplete holen sich angestellte Arbeitnehmer und Studenten in nur vier Tagen ihre Steuer vom Finanzamt zurück. In nur zehn Minuten kann die Software alles erfassen und elektronisch übermitteln. Eine Installation der Lohnsteuer -Software ist nicht notwendig, der User arbeitet sich online durch alle Punkte seiner Lohnsteuer-Anmeldung. Lohnsteuer - Die Erklärung ist mit der taxcomplete- Software kinderleicht Wer mit Elster auf Kriegsfuß steht, kein Formular...

LokalesAnzeige

Trotz Coronavirus: Blumen Lieferservice und Online-Shop
BlumenOase: Der Lieferservice für Blumen, Pflanzen und mehr...

Seit fast 3 Jahrzehnten kreative Floristik für alle Anlässe im Herzen von Frankenthal Trotz der problematischen Situation derzeit und der verordneten vorübergehenden Ladenschließung möchten unsere Hände nicht still stehen. Es ist Frühling, die schönste Zeit im Jahr, wenn alles erblüht und erwacht…Ostern steht vor der Tür… Deshalb: Wir sind für Sie da, ... denn mit Blumen und Pflanzen der Saison kommt man einfach schöner durch die Krise! Deshalb bieten wir Ihnen unseren Lieferservice...

Wirtschaft & HandelAnzeige
Wir bieten Kunden eine große Produktvielfalt mit leckeren und regionalen Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Herstellung in Grünstadt an der Weinstraße.

Fleischer-Fachbetrieb aus Grünstadt versorgt Kunden auch per Lieferservice mit regionalen Spezialitäten
Eigene Herstellung und Liebe für die Produkte

Grünstadt. Wir, die wiva-Frischeprodukte GmbH mit Sitz in Grünstadt an der Weinstraße, sind ein Fleischer-Fachbetrieb und bieten Kunden ein vielseitiges Sortiment aus Fleisch- und Wurstwaren sowie leckere Pfälzer Spezialitäten an. Unsere Waren stammen aus eigener Herstellung und werden täglich frisch, fachmännisch, mit handwerklichem Können und viel Leidenschaft für die Produkte produziert. Unsere Kunden erhalten von uns ausschließlich kontrollierte und überprüfte Qualitätsware aus...

Wirtschaft & HandelAnzeige
Bargeldlos (und damit auch weitestgehend kontaktlos) zu bezahlen ist eine Maßnahme der GILLET Baumarkt GmbH in Landau, um die Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus zu verringern. So werden Kunden und Mitarbeiter besser geschützt.

Coronakrise: Landauer Baumarkt GILLET bietet Lieferservice an
Schutz von Kunden und Mitarbeitern im Fokus

Landau. Die Coronakrise hat uns alle fest im Griff: Unternehmen, Kunden und Mitarbeiter. Wir, das Team der GILLET Baumarkt GmbH aus Landau in der Pfalz, versorgen Sie, liebe Kunden, auch weiterhin mit notwendigen Produkten für Haus und Tiere. Aber der Schutz unserer Kunden und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Baumarkt in Landau vor einer Infektion mit dem Coronavirus liegt uns dabei besonders am Herzen. Gesundheit ist unser wichtigstes Gut - das müssen wir gemeinsam schützen....

Wirtschaft & HandelAnzeige
Die Gesundheit und Sicherheit der Gäste und Mitarbeiter hat für BURGER KING® oberste Priorität.
2 Bilder

Burger King® bietet neben Drive In auch Lieferservice und Abholung an
Versorgung in der Coronakrise

Mannheim/Worms/Viernheim/Schwetzingen/Kaiserslautern. BURGER KING® in Deutschland beobachtet die aktuellen Entwicklungen um COVID-19 weiterhin sehr genau und steht in kontinuierlichem Austausch mit den internationalen Kollegen sowie den lokalen Franchisepartnern. Da die Gesundheit und Sicherheit der Gäste und Mitarbeiter für BURGER KING® oberste Priorität haben, wird das Unternehmen stets den Anweisungen der lokalen Behörden Folge leisten und alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Dazu...

Ausgehen & GenießenAnzeige
6 Bilder

Lieferservice Ludwigshafen
Lieferservice Merlin ist trotz Coronavirus für seine Kunden da

Regionale Lieferservice-Initiative erleichtert häusliche IsolationWer in diesen Tagen isoliert zuhause sitzt und keine Einkäufe mehr tätigen kann, erhält ab sofort Unterstützung durch einen neuen regionalen Lieferservice. Gerold Betz und sein 25 köpfiges Team versorgen kleine und große Haushalte auf Bestellung mit Speisen, Getränken und allem, was sonst gebraucht wird. Der Caterer, der normalerweise hunderte von Gästen im Ludwigshafener Pfalzbau bewirtet, liefert in Zeiten von Corona und...

Wirtschaft & HandelAnzeige
Symbolbild

Aktuelle Informationen zur Coronakrise
Täglicher Newsletter der RHEINPFALZ zum Coronavirus

Pfalz. Zur Zeit gibt es zahlreiche Meldungen, Informationen und Nachrichten rund um das Coronavirus und die Lungenerkrankung COVID-19 in der Pfalz, aber auch deutschland- und weltweit. Sie haben die Möglichkeit, täglich eine Zusammenfassung der aktuellen Entwicklung in der Pfalz und weltweit im kostenfreien RHEINPFALZ-Newsletter zum Thema Coronavirus zu erhalten. Zudem ordnet unsere Redaktion die Ereignisse für Sie ein und erläutert, was, wann welche Auswirkungen auf Ihr Leben aktuell hat und...

Lokales
2 Bilder

BIOS - Corona - Notfall - Telefonangebot - Teilen Sie den Artikel via Facebook, WhatsApp...
Bundesweites telefonisches Hilfsangebot für „tatgeneigte“ Personen während der Corona-Krise

Bundesweites telefonisches Hilfsangebot für „tatgeneigte“ Personen während der Corona-Krise eingerichtet Die Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. bietet ab sofort im Rahmen des Präventionsprojektes „Keine Gewalt – und Sexualstraftat begehen“ telefonische therapeutische Hilfestellungen für Menschen an, die befürchten, eine Straftat zu begehen. Insbesondere Personen mit sexuellen Phantasien gegenüber Kindern oder zu Gewalttaten neigende Personen können dieses kostenlose und...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen