Pirmasenser Schüler übergeben ihre Forschungsarbeiten ans Stadtarchiv
- Lesen und Forschen spielen eine wichtige Rolle, wenn Schülerinnen und Schüler regionale Geschichte aufarbeiten.
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Pirmasens. Drei Schüler des Leibniz-Gymnasiums haben ihre einjährigen Forschungsarbeiten jetzt offiziell an das Stadtarchiv übergeben. Die Arbeiten sollen dort dauerhaft gesichert werden und liefern neue Bausteine für die Geschichte der Stadt.
Im Schuljahr 2025/26 entstanden am Leibniz-Gymnasium drei sogenannte "besondere Lernleistungen" in Form umfangreicher Projektarbeiten. Das Stadtarchiv ermöglichte dafür die Recherche in seinen Beständen. Tobias Herbort, Johannes Schwind und Sebastian Conrad haben ihre Arbeiten im Beisein von Stefan Faul, Oberstufenleitung am Leibniz-Gymnasium, an Norman Salzmann zur Archivierung übergeben.
Die Themen reichen vom Oratorienchor Pirmasens über die Architektur des Rheinberger bis zu Monarchen als Komponisten. Tobias Herbort forschte zum Oratorienchor Pirmasens – Eine Institution im Wandel, Johannes Schwind zu Architektur im Wandel: Der Rheinberger und Sebastian Conrad zu Monarchen als Komponisten: König Friedrich II. von Preußen und Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt im Vergleich.
Stadtarchiv steht auch für eigene Recherchen offen
Das Stadtarchiv steht nach Angaben der Verwaltung nicht nur Schülerinnen und Schülern offen, die Material für Schul- und Projektarbeiten suchen. Auch alle anderen, die sich für die Stadtgeschichte interessieren, können dort recherchieren.
Im Archiv lagern neben Unterlagen der Stadtverwaltung auch Fotos, Pläne, Filme, Zeitungen und Bücher zur Geschichte von Pirmasens. Hinzu kommen Schenkungen, Nachlässe und Deposita. Auch Artefakte oder Dachbodenfunde sind willkommen. Das Stadtmuseum Altes Rathaus, das vom Stadtarchiv betreut wird, kann solche Stücke ausstellen. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |