Festivalorchester schreibt Erfolgsgeschichte weiter
Euroclassic am 8. September

Antje Weithaas, die sowohl am Dirigentenpult, als auch den Solopart im Violinkonzert übernimmt.
  • Antje Weithaas, die sowohl am Dirigentenpult, als auch den Solopart im Violinkonzert übernimmt.
  • Foto: Marco Borggreve
  • hochgeladen von Wochenblatt Redaktion

Pirmasens. Am Sonntag, 8. September, darf sich das Euroclassic-Publikum auf einen Hörgenuss erster Güte freuen, wenn das Festivalorchester in der Pirmasenser Festhalle konzertiert. Der Abend führt erneut hochkarätige nationale und internationale Musiker in die Siebenhügelstadt. Erneut ist es gelungen, mit Antje Weithaas eine der gefragtesten Kammermusikerinnen unserer Zeit als Gast zu gewinnen. Sie übernimmt den Solopart im Violinkonzert e-Moll von Mendelssohn-Bartholdy und leitet das Orchester in Mendelssohn „Hebriden-Ouvertüre“ und Beethovens 6. Sinfonie, der „Pastorale“.
Der Konzertabend des Euroclassic-Festivalorchesters hat einen festen Platz im facettenreichen Programm des grenzüberschreitenden Musikfestivals, das in diesem Jahr unter dem Titel „heimat/en“ steht – angelehnt an das Motto des Kultursommer Rheinland-Pfalz. Das Ensemble wurde 2007 auf Initiative der Geschwister Anna Theresa, Valentin und Julian Steckel in deren Heimatstadt Pirmasens ins Leben gerufen. Die drei jungen Musiker – die auch 2019 wieder im Orchester sitzen werden – konnten durch ihre vielfältigen, auch internationalen Verbindungen, die sie durch Studium, Wettbewerbe, Meisterkurse und Konzerttätigkeiten hatten, Freunde und Kollegen, für ihr Vorhaben gewinnen.
Auch in diesem Jahr kommen rund 50 junge, hochqualifizierte Musiker aus europäischen Ländern und Übersee nach Pirmasens, um gemeinsam zu musizieren und unter der Leitung hervorragender Dirigenten anspruchsvolle Konzertprogramme einzustudieren. Viele haben mittlerweile bereits Solopositionen in renommierten Orchestern inne oder machen eine internationale solistische Karriere, darunter unter anderem Feng Ning, Paul Rivinius, Lena Neudauer, Felix Nickel, Philipp Zeller, Fabian Schäfer.
Für die Dirigenten ist es immer eine besonders reizvolle Aufgabe, mit einem so hervorragend besetzten und hochmotivierten Orchester zu arbeiten. Dadurch ist es gelungen, drei ganz unterschiedliche Dirigentenpersönlichkeiten mit großer Ausstrahlung und musikalischer Aussagekraft ans Pult zu bekommen, die das Orchester in intensiven Proben während der vier Tage zu einem Klangkörper formen, der das Publikum fasziniert. Neben den jungen Dirigenten Christoph Altstaedt und Simon Gaudenz arbeiteten bereits auch Heinrich Schiff, international gefeierter Cellist, sowie Martin Funda und Antje Weithaas mit dem Ensemble. Erneut ist es gelungen, mit der 53-Jährigen eine der international profiliertesten Geigerinnen zu gewinnen, um mit den jungen Musikern ein schönes und abwechslungsreiches Programm einzustudieren. ps

Autor:

Laura Seezer aus Mannheim

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