Betriebe durch Testverpflichtung stark belastet
Corona: Schulterschluss von IHK und Stadtverwaltung

Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten verpflichtend Corona-Tests anbieten, wenn sie nicht im Homeoffice arbeiten.  Foto: pixabay
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Pirmasens. Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten verpflichtend Corona-Tests anbieten, wenn sie nicht im Homeoffice arbeiten. Den Beschluss des Bundeskabinettes bewerten Oberbürgermeister Markus Zwick und Jaana Schnell, Leiterin des IHK-Dienstleistungszentrums Pirmasens, recht kritisch.
Die Unternehmen würden organisatorisch, bürokratisch und finanziell belastet. Der OB und die Vertreterin der IHK hätten sich gewünscht, dass sich der Bund an den Kosten für die Anschaffung der Test finanziell beteiligt. In einem gemeinsamen Schreiben an die lokale Wirtschaft sichern sie den Betrieben Unterstützung zu.
Die Firmen sind verpflichtet, allen Mitarbeitern in Präsenz mindestens einmal pro Woche einen Test anzubieten. Mitarbeitern mit erhöhtem Infektionsrisiko – etwa verstärktem Kundenkontakt – müssen mindestens zwei Tests pro Woche angeboten bekommen. Die Regelung gilt zunächst bis Ende Juni.
„Im Kampf gegen die Pandemie ist es wichtig, Neuinfektionen zu vermeiden, um Einschränkungen in vielen Lebensbereichen zu beenden und zur Normalität zurückkehren zu können“, betont Jaana Schnell. Durch das Testen im Betrieb würden die Unternehmen zur Eindämmung der Pandemie beitragen, die Aufrechterhaltung ihrer Unternehmensabläufe und Geschäftstätigkeiten sichern und die Mitarbeiter vor Ansteckungen am Arbeitsplatz schützen, so die IHK-Leiterin.
„Das Coronavirus und die damit verbundenen Herausforderungen in allen Lebensbereichen stellen uns ständig vor neue Herausforderungen“, sagt Markus Zwick. Eine Firma seit zwölf Monaten unter Pandemie-Bedingungen am Laufen zu halten stelle eine große Belastung dar, erklärt der Oberbürgermeister und spricht den Verantwortlichen in Handel, Industrie, Gastronomie, Gewerbe und Industrie Mut zu. Mit der Kombination aus Testen und Impfen werde Licht am Ende des Tunnels sichtbar.
„Der Industrie- und Handelskammer ist es im engen Schulterschluss mit der Stadtverwaltung ein Anliegen, die Unternehmen bei der Durchführung von Corona-Tests nach Kräften zu unterstützen“, versichern Jaana Schnell und Markus Zwick. Sowohl die IHK als auch die Wirtschaftsförderung erreichen zu diesem Thema vermehrt Anfragen. Insbesondere zum Umgang mit Tests im Betrieb, Bezugsmöglichkeiten und organisatorischen Fragen. Aus diesem Grund hat die IHK Pfalz gemeinsam mit weiteren IHKs in Rheinland-Pfalz die wichtigsten Fragen und Antworten zu Schnell- und Selbsttests zusammengestellt. Außerdem geht es um Themen wie Grenzpendler, Meldepflicht und Dokumentation. Ergänzend bietet die IHK eine zentrale Online-Datenbank, die Händler und Hersteller von medizinischer Schutzausrüstung und Schnelltests kompakt und übersichtlich auflistet. Abgerundet wird das Service-Paket von kostenlosen Webinaren und einer Video-Podcast-Reihe. ak/ps
Info:

www.ihk-rlp.de

Autor:

Andrea Kling aus Pirmasens

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