Rauch und Flammen aus der Decke – Kaminbrand macht Wohnhaus unbewohnbar
- Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und insgesamt 35 Einsatzkräften im Einsatz
- Foto: Feuerwehr VG Otterbach-Otterberg
- hochgeladen von Ralf Vester
Kreis Kaiserslautern. Am Montagabend, 26. Januar, wurden die Feuerwehren Heiligenmoschel und Otterberg mit dem Einsatzstichwort „Rauchentwicklung aus Gebäude“ alarmiert. „Anfangs sah es von außen wie ein Kaminbrand aus, tatsächlich brannte es jedoch am Kamin“, so Harald Laier, verantwortlich für die Pressearbeit der Feuerwehr. In dem älteren Wohnhaus in der Hauptstraße war vermutlich ein Kaminbrand die Ursache, der auf einen Deckenbalken zwischen dem Erd- und ersten Obergeschoss unmittelbar am Kamin übergegriffen hatte.
Im Innenangriff waren insgesamt vier Trupps unter Atemschutz im Einsatz, zwei davon unmittelbar mit der Brandbekämpfung. Vorsorglich wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um den Kamin zu überprüfen. Auch die Besatzung im Korb war dabei mit Atemschutz ausgerüstet. Zum Öffnen der Decke kam auch eine sogenannte Rettungssäge zum Einsatz. Mit zwei Wärmebildkameras kontrollierten die Einsatzkräfte sowohl die Brandausbreitung als auch die Temperaturentwicklung am Schornstein. Aufgrund des Brandes ist das Wohnhaus derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner wurden angewiesen, das Gebäude nicht weiter zu nutzen.
Gegenüber den Einsatzkräften schilderte die Bewohnerin, dass sie zunächst Brandgeruch wahrgenommen habe und ein Rauchmelder ausgelöst worden sei. Kurz darauf schlugen Rauch und Flammen aus der Decke. Ein Löschversuch mit einem Feuerlöscher blieb ohne Erfolg, woraufhin sie den Notruf absetzte. „Zum Glück bemerkten die beiden Hausbewohner den Brand frühzeitig. Wäre das Feuer nachts ausgebrochen, hätte dies deutlich schwerwiegendere Folgen haben können“, so Laier weiter. Beide Hausbewohner blieben unverletzt.
Neben der Feuerwehr waren auch Rettungsdienst, Polizei sowie der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister im Einsatz. Ein Rettungswagen stand vorsorglich an der Einsatzstelle bereit. Der Bauhof unterstützte die Feuerwehr und streute die Einsatzstelle aufgrund von Glättegefahr vorsorglich ab. Während des Einsatzes war die Hauptstraße teilweise für den Verkehr gesperrt.
Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und insgesamt 35 Einsatzkräften im Einsatz. Zusätzlich unterstützte das Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Otterbach, um die im Innenangriff eingesetzten Kräfte mit Ersatzkleidung zu versorgen und benutztes Einsatzmaterial aufzunehmen. Die Einsatzdauer betrug rund drei Stunden. red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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