So geht die Planung für die Nördliche Vorstadt in Neustadt weiter
- Beispiele neuer Markierungen für Radelnde in Neustadt
- Foto: Stadt Neustadt
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Neustadt. In der Nördlichen Vorstadt steht der nächste Schritt für die künftige Entwicklung des Quartiers an. Am Donnerstag, 17. September, lädt die Stadtverwaltung um 17 Uhr zu einer Beteiligungsveranstaltung in die Räume der DRK-Schwesternschaft in der Rotkreuzstraße 27 ein.
Dort geht es um den aktuellen Stand des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts, kurz ISEK, und vor allem um eine zentrale Frage für das Viertel. Die Teilnehmenden sollen Prioritäten setzen und aus den vorgeschlagenen Projekten ihre persönlichen Top 10 auswählen.
Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger hatten sich laut Stadtverwaltung bereits bei der Auftaktveranstaltung im Ratssaal eingebracht. Zusätzlich nahmen mehr als 120 Personen an einer Online-Befragung teil. Diese Rückmeldungen fließen in die weitere Ausarbeitung des Entwicklungskonzepts ein.
Worum es bei der Planung geht
Im bisherigen Beteiligungsprozess standen vor allem die Themen Soziales und Vernetzung, Wohnen und Nahversorgung, Freiräume und Klima sowie Verkehr und Mobilität im Mittelpunkt. Genannt wurden dabei sowohl Stärken und Potenziale als auch Probleme und konkrete Verbesserungsvorschläge.
Die Nördliche Vorstadt umfasst ein rund 23 Hektar großes Gebiet zwischen dem Haardtrand im Norden, dem Stadionbad im Westen sowie der Tal-, Ludwig- und Manfred-Vetter-Straße im Süden und Osten. Das Quartier grenzt direkt an die Innenstadt. Zu den Herausforderungen zählen laut Stadt unter anderem bessere Fuß- und Radwegeverbindungen, aufgewertete Straßen- und Freiräume sowie die Weiterentwicklung von Spiel-, Grün- und Aufenthaltsflächen.
Weil die Nördliche Vorstadt in das Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammenhalt – Soziale Stadt aufgenommen wurde, kann die Stadt in den kommenden Jahren gezielt an der Wohn- und Lebensqualität im Quartier arbeiten. Das Planungsbüro Schöffler aus Karlsruhe erarbeitet dazu derzeit unter Federführung der städtischen Abteilung Stadtplanung das ISEK als strategischen Rahmen für etwa zehn bis zwölf Jahre.
Bei der Veranstaltung am Donnerstag, 17. September, stellt nach der Begrüßung durch Baudezernent Bernhard Adams die Stadt den aktuellen Stand und die vorgeschlagenen Maßnahmen vor. Außerdem präsentiert die örtliche DRK-Schwesternschaft das Projekt Miteinander, Füreinander, Gesundheits-, Service- und Begegnungszentrum Rotkreuzstift.
Eingeladen sind alle, die mit der Nördlichen Vorstadt verbunden sind, also dort wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder sich ehrenamtlich engagieren. Weitere Informationen gibt es unter www.neustadt.eu/noerdlichevorstadt sowie bei der städtischen Abteilung Stadtplanung unter 06321 855-1137.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |