Erfolgreicher Adventskalender: Rotary spendet Erlös an Kindertrauer- und Palliativprojekte
- Übergabe des Erlöses des Rotary Adventskalenders 2025 an Monika Lang (3. v.l., Vorsitzende des Kinderschutzbundes Neustadt-Bad Dürkheim) und Hendrik Weber (4. v.l., kfm. Leiter Ambulantes Hospiz- und Palliativ Zentrum Neustadt) durch Werner Regel (1. v.l. Präsident Rotary-Club Neustadt) und Anke Wenk, (2. vl, Rotary Projektleiterin Adventskalender).
- Foto: Rotary Club Neustadt
- hochgeladen von Eva Bender
Neustadt. Der Erlös des Rotary Adventskalenders 2025 in Höhe von 15.500 Euro wurde am Donnerstag, 12. März 2026, in den Räumen des Kinderschutzbundes in der Hindenburgstraße zu gleichen Teilen an den Kinderschutzbund Neustadt-Bad Dürkheim und das Hospiz- und Palliativzentrum Neustadt übergeben.
Der Rotary Adventskalender 2025, mittlerweile in seiner 18. Auflage, war erneut ein großer Erfolg. Der Verkauf erzielte einen Reinerlös von 15.500 Euro, der vom Rotary-Club aufgerundet wurde. So konnten am Donnerstag, 12. März, jeweils 7.777 Euro an den Förderverein des Hospiz- und Palliativzentrums in Neustadt und an den Kinderschutzbund Neustadt-Bad Dürkheim übergeben werden.
Monika Lang, Vorsitzende des Kinderschutzbundes, dankte für die Spende und stellte die Arbeit der Kindertrauergruppe „Tröhlich“ vor. Kinder zwischen 6 und 11 Jahren werden bei monatlichen Treffen von zwei ausgebildeten Trauerbegleitern professionell unterstützt. Der Kinderschutzbund setzt sich generell für die Rechte von Kindern ein, aktuell liegt der Fokus auf dem Recht auf Trauer um nahe Angehörige. Zurzeit werden fünf Kinder von insgesamt drei Trauerbegleitern betreut.
Hendrik Weber, kaufmännischer Leiter des Ambulanten Hospiz- und Palliativzentrums in Neustadt, erklärte, dass es oberstes Ziel seiner Arbeit sei, dass kein Kind in der schwierigen Situation einer tödlichen Krankheit allein bleiben müsse. Dazu gehöre die Unterstützung und Stabilisierung der betroffenen Familie, damit sie mit der Situation und dem nahenden Tod eines Kindes umgehen und diese bewältigen könne. Ein weiteres Ziel der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) ist, betroffene Kinder so lange wie möglich im Familienverbund zu Hause zu betreuen und beim Sterben zu begleiten.
Rotary-Präsident Werner Regel betonte die Bedeutung der Betreuung sowohl von Kindern, die sich in extremer gesundheitlicher Bedrohung befinden, als auch von Kindern, die Trauer um Geschwister oder nahe Angehörige verarbeiten müssen. Er dankte dem ambulanten Kinderpalliativzentrum in Neustadt und dem Kinderschutzbund Neustadt-Bad Dürkheim ausdrücklich für ihre hervorragende Arbeit, die sich in Neustadt ideal ergänze. Deshalb habe der Rotary-Club entschieden, den Erlös des Adventskalenders jeweils hälftig auf beide Initiativen aufzuteilen. Die Einnahmen sollen dieses Engagement bestmöglich finanziell unterstützen.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |
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