Glückwünsche im Mutterstadter Rathaus
Besondere Ehrung für Maritta Magin

In Anerkennung langjähriger besonderer Verdienste im sozialen Bereich verleihe ich Maritta Magin aus Mutterstadt die Staatsmedallie des Landes Rheinland-Pfalz für besondere soziale Verdienste, gez. Ministerpräsidentin Malu Dreyer. So der Text der Urkunde, die Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler zusammen mit der Staatsmedaille des Landes Anfang August an Maritta Magin in Mainz übergab. Am 4. September wurde Maritta Magin auch aus den Händen von Bürgermeister Hans-Dieter Schneider anlässlich ihrer Verabschiedung aus dem sozialen Dienst eine besondere Ehrung zuteil: sie erhielt das in Leder geschnittene Wappen der Gemeinde Mutterstadt zusammen mit einem herrlichen Blumenstrauß. "Ich nutze diese Gelegenheit gern, ihr persönliches und das Wirken der Menschen und Einrichtungen zu würdigen, das sich eher im Stillen vollzieht, das aber aus unserer Gemeinde Mutterstadt sowie unseren Nachbargemeinden nicht mehr wegzudenken ist", so der Bürgermeister und weiter: "Gerade sie, liebe Schwester Maritta, verlieren keine großen Worte über das, was sie täglich und oft auch nachts vollbringen bzw. vollbracht haben - sie tun einfach das, was Not tut. Und dafür möchte ich ihnen meine tiefe Anerkennung aussprechen. Und ich darf ihnen auch im Namen des Gemeinderats herzlich danken. Über vierzig Jahre rastloser Tätigkeit im Elisabethenverein bzw. bei der Ökumenischen Sozialstation Limburgerhof liegen nun hinter ihnen. Jahre, die ihnen Begegnungen und Erlebnisse beschert haben, die sie wohl nie vergessen werden. Freilich, manchmal geht es bis an die Grenzen der eigenen Kraft, sich um Menschen in Notlagen zu kümmern. Und die Schicksale, die man mitbekommt, bleiben einem im Kopf, noch lange nach Feierabend... Sie sind in ihrer Heimatgemeinde Mutterstadt nicht nur bekannt oder beliebt, sondern geliebt und geschätzt; denn sie hatten weit über ihren dienstlichen Auftrag hinaus ein offenes Ohr und ein großes Herz für die Sorgen und Nöte der ihnen anvertrauten Menschen und ihrer Angehörigen. Dabei ist es ihnen immer gelungen, mit der ihnen eigenen Bescheidenheit Mitgefühl und Respekt mit Professionalität, Fachkompetenz und Effizienz in Einklang zu bringen. Sie, liebe Schwester Maritta, waren über viele Jahre und sind immer noch ein leuchtendes Beispiel, ja Vorbild dafür, seinen Beruf im Dienste hilfsbedürftiger Menschen als Berufung zu betrachten und dies auch zu leben." Bescheiden wie sie nun einmal ist, hat sie die Ehrung stellvertretend für alle Menschen, die in der Pflege tätig sind, angenommen, denn: sie sehe eigentlich nicht ein, dass sie für das, was sie ein Leben lang gerne gemacht habe, auch noch geehrt werden soll.

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