Rhein-Neckar Löwen: Die Löwen lassen es am Familientag so richtig krachen!
- Haukur Thrastarson war von den Wetzlarern nicht in den Griff zu bekommen.
- Foto: Kösegi/PIX-Sportfotos
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Von Andreas Martin
Handball. Am Familientag der Rhein-Neckar Löwen hatten sich 11156 Zuschauer in der Mannheimer SAP Arena eingefunden, und diese brauchten am Samstag ihr Kommen nicht nur wegen des bunten Rahmenprogramms nicht zu bereuen. Das Wiedersehen mit den Löwen hatten sich die beiden ehemaligen Löwen Andreas Palicka und Philipp Ahouansou sicherlich anders vorgestellt, die mit dem Vorletzten der Handball-Bundesliga, HSG Wetzlar, nach Mannheim gekommen waren. So war Ahouansou mit sieben Toren bester Werfer der Gäste aus Mittelhessen, während Palicka im HSG-Tor gerade einmal auf vier Paraden kam. Kein Wunder, wurden die Wetzlarer von den Badenern doch förmlich abgeschossen, stand doch am Ende ein mehr als deutlicher 41:27 (23:15)-Sieg für das Team von Löwen-Trainer Maik Machulla zu Buche, das gegen die Mittelhessen wie entfesselt aufspielte. Aus einem überragenden Team der Gelbhemden ragten zwei Spieler besonders heraus. Während Mike Jensen im Löwen-Tor satte 15 Paraden aufbot, war auf der anderen Seite Haukur Thrastarson von der Abwehr der Mittelhessen nicht in den Griff zu bekommen, der 15 Tore zum Sieg der Gastgeber beisteuerte. Die stark abstiegsbedrohten Gäste hielten in der ersten Halbzeit zunächst noch mit und verloren erst in der 22. Minute den Faden, nachdem Niklas Theiß die Gäste auf 15:13 herangebracht hatte. Nach einer Auszeit von Machulla leitete Thrastarson dann mit dem 16:13 eine starke Phase für die Gelbhemden ein, die nun begannen, sich deutlich von den Wetzlarern abzusetzen. So zog das Machulla-Team auf 20:14 davon. Ahouansou verkürzte für die HSG auf 20:15, aber danach waren erneut die Löwen an der Reihe. Jannik Kohlbacher erhöhte auf 21:15 und Thrastarson legte ein Tor aus dem Spiel heraus zum 22:15 nach und stellte mit einem verwandelten Siebenmeter auch den 23:15-Halbzeitstand her. Die Hypothek aus der ersten Hälfte erwies sich für die Gäste letztlich als zu groß, die es in den zweiten 30 Minuten nicht mehr schafften, wirklich näher zu kommen, im Gegenteil! Nach Treffer Nummer 25 gelang den Gästen minutenlang kein Tor mehr. Ein Tor von Gino Steenaerts bedeutete das 37:25, womit die Messe an diesem Samstagabend längst gelesen war. Thrastarson packte noch zwei verwandelte Siebenmeter obendrauf und Mathias Rhode Larson und Steenaerts blieben die Treffer zum 40:27 und 41:27 vorbehalten. Die Rhein-Neckar Löwen gehen nun als Tabellensiebter der Handball-Bundesliga ins Osterwochenende. Dabei führt sie der Weg am Ostersonntag (16.30 Uhr) zum HC Erlangen. va
Autor:Andreas Martin aus Mannheim |
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