Sprachcafé im DiakoniePunkt Konkordien: Menschenbegnungen
- Sprachcafé im DiakoniePunkt Konkordien
- Foto: Je Lammer
- hochgeladen von Karin Hoffmann
Mannheim. Deutsch lernen, Menschen kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen – darum geht es im neuen Sprachcafé im DiakoniePunkt Konkordien. Seit Kurzem treffen sich hier jeden Mittwoch ab 16.15 Uhr, Menschen mit unterschiedlichen Sprachniveaus, um gemeinsam Deutsch zu sprechen und sich auszutauschen.
Initiiert wird das Sprachcafé von András Csaba Györbiró, Gründer des Projekts FEELingua. In entspannter Atmosphäre stehen Konversationsübungen und Wortschatzerweiterung im Mittelpunkt. Vor allem aber geht es um Begegnung.
„Der Sinn ist, miteinander ins Gespräch zu kommen – auch über kulturelle Grenzen hinweg“, sagt András Csaba Györbiró. Häufig blieben Menschen beim Sprachenlernen unter sich und bewegten sich in ihrer eigenen Sprach- oder Kulturgruppe. „Hier ist Deutsch die gemeinsame Sprache für alle.“
Gemeinsam Sprache lernen – gemeinsam ankommen
Rund acht bis zehn Teilnehmende kommen regelmäßig zum Sprachcafé. Viele haben über Beratungsangebote der Diakonie oder durch persönliche Empfehlungen von dem Treffen erfahren. Für manche ist das Sprachcafé auch eine Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und der Einsamkeit entgegenzuwirken, die viele Menschen erleben, wenn sie neu in einem Land ankommen.
Die Gruppe ist international: Hamid aus Afghanistan, Leyla aus der Türkei und Galena aus der Ukraine verbindet ein gemeinsames Ziel – die deutsche Sprache besser zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen. „Für mich ist das Sprachcafé sehr wichtig. Ich kann hier Deutsch sprechen und habe keine Angst, Fehler zu machen“, sagt Galena aus der Ukraine. „Außerdem treffe ich Menschen aus anderen Ländern. Das macht Mut und hilft, sich hier schneller zuhause zu fühlen.“
Das Sprachcafé steht allen Interessierten offen und findet jeden Mittwoch ab 16.15 Uhr, im DiakoniePunkt Konkordien (R3, 2B) statt. Neben dem Sprachenlernen geht es dabei auch um etwas Grundlegendes: Begegnung, gegenseitiges Verständnis und ein gutes Zusammenleben im Quartier. „Solche Begegnungsorte sind ein wichtiger Beitrag für ein gutes Zusammenleben in einer vielfältigen Stadt.“, sagt Martin Metzger, stellvertretender Diakonie-Direktor.red
Autor:Karin Hoffmann aus Ludwigshafen |
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