Eulen Ludwigshafen: Streit beigelegt, zwei Gesellschafter gehen
- Bei den Eulen ist der Streit unter den Gesellschaftern beendet - Symbolfoto
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Ludwigshafen. Bei den Eulen Ludwigshafen ist der Gesellschafterstreit beigelegt. Oberbürgermeister Prof. Dr. Klaus Blettner vermittelte zwischen den Beteiligten. Rudolf Hessler und Winfried Kaiser scheiden aus der Gesellschaft aus. Zwei neue Gesellschafter sollen später übernehmen.
Blettner zeigt sich erleichtert über die Einigung und will, dass nun wieder der Sport im Mittelpunkt steht. Er beschreibt die Eulen als sportlich und gesellschaftlich wichtige Größe für Ludwigshafen. Die Gespräche seien nicht einfach gewesen, am Ende habe aber der gemeinsame Wille bestanden, den Konflikt im Interesse von Verein, Mannschaft, Fans und Stadt zu beenden.
So geht es bei den Eulen jetzt weiter
Die Einigung läuft laut Blettner auf einen fairen Vergleich hinaus, weil beide Seiten Federn lassen mussten. Gleichzeitig kommen finanzielle Herausforderungen auf den Klub zu. Blettner sieht darin aber auch die Chance, sich wieder stärker auf sportliche Entwicklung, wirtschaftliche Stabilität und organisatorischen Fortschritt zu konzentrieren. Auf dieser Grundlage könne der Klub auch neue Sponsoren gewinnen.
Eulen-Geschäftsführer Andreas Olbert nennt die Lösung eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung. Ziel sei, die Eulen wirtschaftlich zu stabilisieren und sportlich weiterzuentwickeln.
Die Vereinbarung sieht vor, dass im ersten Schritt die Anteile von Hessler und Kaiser von der Lizenzspielergesellschaft übernommen werden. In einem zweiten Schritt ist geplant, die Anteile an zwei neue Gesellschafter auszugeben. Deren Namen wollen die Beteiligten zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Über Details der Vereinbarung vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wollen auch die verbleibenden Gesellschafter Dieter Mayer, Norbert Rühm und Yann Fürst nun nach vorne blicken.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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