Eier braucht man nicht abschrecken
Weiße Eier, braune Eier

Ob weiß, ob braun hat keinen Einfluss auf die Qualität.
  • Ob weiß, ob braun hat keinen Einfluss auf die Qualität.
  • Foto: congerdesign/pixabay.com
  • hochgeladen von Roland Kohls

Eier. Das Ei ist zu Ostern allgegenwärtig. Aber warum gibt es braune und weiße Eier, was bedeuten die Ziffern auf den Eiern und warum werden Eier abgeschreckt? Wir haben wissenswertes über Eier zusammengestellt.

Thema Abschreckung

Verbraucherschützer raten dazu, Eier nach dem Kochen nicht mit kaltem Wasser abzuschrecken. Denn es stimmt nicht, dass sich abgeschreckte Eier besser pellen lassen. Die Pell-Eigenschaften gekochter Eier hängen vielmehr vom Alter der Eier ab: frische Eier lassen sich schlechter pellen als ältere. Die Eier werden abgeschreckt, um den Garvorgang abzubrechen. Doch werden gekochte Eier mit kaltem Wasser abschreckt, bekommen die Eierschalen kleine Sprünge, durch die Sauerstoff und Bakterien ins Innere gelangen. So büßt das gekochte Ei an Haltbarkeit ein. Ostereier, die länger aufbewahrt, gefärbt und dekorativ in der beheizten Wohnung bis zum Verzehr ausgestellt werden, sollten ohnehin hart gekocht und nicht abgeschreckt werden.

Weiße Eier, braune Eier, bunte Eier

Braune Hühnereier sind laut einer Pressemitteilung der ARAG bei deutschen Frühstückern beliebter als weiße, obwohl es keine Qualitätsunterschiede gibt. Nur zu Ostern werden plötzlich die weißen Eier häufiger nachgefragt, denn zum Färben und Bemalen eignet sich ein weißer Untergrund besser. Die weiße Schale ist etwas dünner als die braune, sodass sie beim Transport leichter bricht und beim Kochen eher platzt. Inhalt und Geschmack sind nicht abhängig von der Farbe der Eierschalen.

Erzeugercode auf Eiern

Seit 2005 ist der Erzeugercode verpflichtend auf die Eier gedruckt. Er gibt Aufschluss über die Herkunft des Eis und die Art der Haltung. Er beginnt mit einer Ziffer zwischen 0 und 3, dann folgen das Länderkürzel und eine längere Nummer. Die erste Ziffer steht für die Art der Haltung: 0 für ökologische Erzeugung, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. Darauf folgt das Länderkürzel, beispielsweise DE für Deutschland, AT für Österreich oder BE für Belgien. Danach kommt die individuelle Betriebsnummer, die es ermöglicht, die Herkunft des Eis zurückzuverfolgen. rk/ps

Autor:

Roland Kohls aus Ludwigshafen

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