Unbedachtes öffnen von E-Mails Sicherheitsrisiko Nummer eins
3-Sekunden-E-Mail-Check hilft

Drei Sekunden darüber nachdenken, ob die E-Mail-Angaben konsistent sind, hilft dabei, die Sicherheit zu erhöhen.
  • Drei Sekunden darüber nachdenken, ob die E-Mail-Angaben konsistent sind, hilft dabei, die Sicherheit zu erhöhen.
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  • hochgeladen von Roland Kohls

Aktuelle Umfrageergebnisse zeigen, dass Spam-Mails noch immer Hauptgrund für die Infizierung von Computern durch Schadprogramme sind, teilt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik mit. Die häufige Ursache ist, dass E-Mail-Empfänger ihre elektronische Post zu unbedacht öffnen. Deshalb sollte man sich Emails genau ansehen. 

3-Sekunden-E-Mail-Sicherheitscheck

Mit einem 3-Sekunden-Sicherheits-Check können die Risiken bereits gemindert werden. Absender, Betreff und Anhang sind hierbei drei kritische Punkte, die vor dem Öffnen jeder E-Mail bedacht werden sollten. Ist der Absender bekannt? Ist der Betreff sinnvoll? Wird ein Anhang von diesem Absender erwartet? In Kombination liefern diese Fragen einen guten Anhaltspunkt, um zu entscheiden, ob die E-Mail als vertrauenswürdig einzustufen ist. In vielen Spam-Mails ist der Betreff bewusst vage formuliert, wie "Ihre Rechnung", "Mahnung" oder "Dringende Nachricht". Hier gilt es besonders kritisch zu hinterfragen, ob eine Nachricht vom jeweiligen Absender sinnig erscheint, insbesondere wenn Mail-Anhänge beigefügt sind. Erhält man beispielsweise eine E-Mail mit dem Betreff „Rechnung“ von einem Online-Shop, bei dem Sie registriert sind, ohne dass Sie eine Bestellung erwarten, könnte dies ein Hinweis für eine Spam-Mail sein. Hinterfragen Sie jede E-Mail: Ergibt die Überprüfung der drei Checkpunkte Absender, Betreff, Anhang insgesamt kein stimmiges Bild, rät das BSI E-Mails noch vor dem Öffnen zu löschen. Im Zweifelsfall sollten Sie vor dem Öffnen persönlich beim Absender nachfragen, ob er eine E-Mail geschickt hat.

Mail-Anhänge bergen Gefahren

75 Prozent der von Ransomware betroffenen Unternehmen infizierten sich in den letzten sechs Monaten durch schadhafte Mail-Anhänge. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Befragung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) durch die Allianz für Cyber-Sicherheit. Die Auswirkungen reichen vom Befall einzelner Arbeitsplatzrechner über den Ausfall von Teilen der IT-Infrastruktur bis hin zum Verlust wichtiger Daten. Die häufige Ursache ist, dass E-Mail-Empfänger ihre elektronische Post zu unbedacht öffnen.
Hier findet man weitere Informationen zum Thema E-Mail-Sicherheit.

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