Was bedeutet Urban Gardening?

Gärtnern in der Stadt, ganz einfach ausgedrückt. Diese Bewegung zieht inzwischen durch die halbe Welt.

Und was bedeutet das jetzt genauer?

In städtischen Gebieten werden Flächen genutzt, die ansonsten brach liegen oder anderweitig keinen Nutzen haben. Auf begrenzter Ausdehnung wird Gartenbau betrieben, meist in der Form von Nutzgärten, die als Erweiterung des eigenen Nahrungsangebots bestellt werden oder auch als kostengünstige Alternative für schwächere Bevölkerungsgruppen.

Im Vordergrund steht hier das Bewusstsein eines umweltverträglichen, nachhaltigen Anbaus von Nahrungsmitteln: man weiß, was man isst! Andererseits können auch Versorgungslücken geschlossen werden, etwa weil der ländliche Anbau im Umkreis nicht möglich ist oder Transportwege zu weit sind.

Im kleinen wie im größeren Ausmaß solcher Anbauflächen gilt allemal die Vielfältigkeit an Obst und Gemüse, zumal gerade in Gewächshäusern die Möglichkeit besteht, auch Pflanzen zu ziehen, die in freier Umgebung kaum gedeihen würden.

Ebenfalls ein wichtiger Aspekt ist das soziale Umfeld: Ob in Vereinen oder in privaten Gärtnergemeinschaften, immer entstehen Orte der Begegnung und des menschlichen Austausches, nicht nur auf rein gärtnerischer Ebene.

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