Machbarkeitsstudie zu Radschnellweg
Mit dem Rad von Mannheim und Ludwigshafen bis Schifferstadt

Bequem mit dem Rad von Ludwigshafen bis nach Schifferstadt: Ein Radpendlerweg für die Route rückt näher.
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  • Foto: Free-Photos/pixabay.com
  • hochgeladen von Roland Kohls

Ludwigshafen/Schifferstadt. Die Machbarkeitsstudie für die Pendlerradroute zwischen Schifferstadt und Ludwigshafen bis zur Landesgrenze nach Mannheim hat jetzt der rheinland-pfälzische Verkehrsstaatssekretär Andy Becht in Empfang genommen. Mit der Route könnten erhebliche Autofahrten eingespart werden. Das Land fördert die Pendlerradouten mit erhöhten Fördersätzen.
„Wir sind einen großen Schritt weitergekommen", sagte Becht bei der Entgegennahme der Studie. Die Machbarkeitsstudie zeige, dass wir ein großes Potenzial für den Radverkehr in der Region haben. "Und dieses Potential das wollen wir zur Entfaltung bringen." Zusammen mit den Kommunen werde nun daran gearbeitet,  die Route so schnell wie möglich zu realisieren.

80 Prozent der Strecke erfüllen höchste Anforderungen

Die Studie schlägt eine Routenführung über 13,5 km vor. Der Studie zufolge können auf über 80 Prozent der Strecke die höchsten Anforderungen einer Radschnellverbindung erfüllt werden. Auch auf den übrigen Abschnitten können Radverkehrsangebote geschaffen werden, die komfortables Radfahren ermöglichen.
Das ermittelte Radverkehrspotenzial zwischen Schifferstadt und Ludwigshafen liegt bei 1.500 bis über 2.000 Fahrten pro Tag. Die Baukosten für die Radroute betragen zwischen 3,4 und 7,4 Millionen Euro, worin jedoch die Kosten für den Grunderwerb nicht enthalten sind. Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Umsetzung der Pendlerradouten mit zehn Prozent über dem jeweiligen Fördersatz der Kommune. Dieser Fördersatz war von Verkehrsminister Volker Wissing zuletzt nochmals um zehn Prozent angehoben worden, so dass das land bis zu 90 Prozent der Kosten übernimmt.

Kommunen am Zuge

Je stärker auf bestehende Infrastruktur zurückgegriffen wird, desto kostengünstiger lässt sich die Route verwirklichen. Das Ziel ist, eine sichere und komfortable Radroute anzubieten. So wird an den Knotenpunkten darauf geachtet, dass der Radverkehr sicher und störungsarm geführt wird. Häufig sind dafür nur ordnungsrechtliche Maßnahmen wie die Anpassung des Vorrangs, Ergänzung der Markierung erforderlich. Die Studie schlägt zudem auch Umbauten vor. An acht Knotenpunkten in Ludwigshafen werden beispielsweise Ergänzungen bei bestehenden Ampeln vorgeschlagen.
Die Kommunen erhalten nun die Machbarkeitsstudie zur Prüfung. Nach inhaltlicher Klärung und Abstimmung mit den Kommunen müssen diese für die Maßnahmen in ihrem Bereich Baurecht erwirken, um die Radroute zu verwirklichen.
Weitere Informationen unter Machbarkeitsstudie Radschnellverbindung Rhein-Neckar / Schifferstadt – Ludwigshafen. Und hier findet man eine Karte des Teilabschnitts Ludwigshafen–Schifferstadt. rk/ps 

Autor:

Roland Kohls aus Ludwigshafen

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