„Lacrima“: Stück über Pferdefuß bei Produktion eines Luxuskleids
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Ludwigshafen. Das Theater im Pfalzbau holt die international tourende Produktion Lacrima nach Ludwigshafen. Gespielt wird am Freitag, 5. Juni, und am Samstag, 6. Juni, jeweils um 19.30 Uhr.
Die Inszenierung von Caroline Guiela Nguyen läuft in französischer, englischer und tamilischer Sprache. Das Publikum kann deutsche Übertitel mitlesen.
Worum es in „Lacrima“ geht
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Herstellung eines britisch-royalen Brautkleids. Atemlos verfolgt das Publikum die Ereignisse drumherum. Ein prominenter französischer Modedesigner entwirft die Robe. Ein Atelier fertigt sie an, eine Firma in der Normandie übernimmt die Spitzen, ein mit hunderttausenden von Perlen bestickter Schleier entsteht in Indien.
Für das gesamte Projekt bleiben nur acht Monate. Das Stück zeigt, wie die Arbeit unter Zeitdruck eskaliert. Es geht um Tränen und Verzweiflung, um Überforderung und persönliche Folgen. Tränen und Verzweiflung begleiten die Entstehung des Kleids, ein Mann erblindet, eine Familie zerbricht.
Das Bühnenbild für die Aufführung ist nur ein schlichter Bühnenraum mit weißen Vorhängen. Videoeinspielungen ergänzen das Geschehen. Dem Stück gingen laut Ankündigung intensive Recherchen voraus, das die Kehrseite von Pracht und Luxus veranschaulicht. Nguyen leitet seit 2023 das Théâtre National de Strasbourg, wo Lacrima in Koproduktion mit zahlreichen Bühnen und Festivals entstand. Weitere Infos und Fotos stellt das Theater im Pfalzbau im Pressebereich online bereit: www.theater-im-pfalzbau.de/service/presse. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |