Bildergalerie: So schön ist das Straßentheaterfestival Ludwigshafen
- Papagalli
- Foto: JG
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[b]Ludwigshafen. Zusammen mit OB Blettner hissten die beiden Akrobatik- und Clownkünstlern der Proformance De là où je suis hisste OB Blettner die Flagge Freitagabend am Rheinufer.
"25 Jahre, das muss man erstmal schaffen"
"Das Festival ist weit über Ludwigshafen bekannt, Gäste aus ganz Deutschland finden an den Straßentheaterwochenenden hierher", sagte der OB in der Eröffnungsrede. Das Festival sei vor allem Familienbühne und da Besondere sei, dass man eben keine Karte brauche und überall im öffentlich Raum über Kunst stolpere. Das Festival führe die Menschen weg von Social Media, wo man das Weltgeschehen kommentiere, hin ans Rheinufer.
7 Publikumslieblinge kehren in diesem Jahr zurück, darunter Zusatzangebote zum Geburtstag. So kann man sich etwa einen Haarschnitt auf dem Motorrad verpassen lassen und einen besonderen Ball unter freiem Himmel mittanzen. Künstler und Publikum feierten bereits gestern Abend dort gemeinsam.
Gruppen aus ganz Europa und tausende von Zuschauern
Tausende Gäste kamen allein am Eröffnungsabend und ließen sich von den Perfomances verzaubern. Die Zuschauerränge waren übervoll, auch am Samstag.
"Keine so schlechte Stadt"
Der Kommentar einer Passantin war: "Ludwigshafen ist doch gar nicht so eine schlechte Stadt, weil man immer sagt, dass die Stadt nicht schön wäre." Sie stellte sich der Redaktion als Anna Lietz aus Karlsruhe vor. "Wenn man hier ist, sieht man eine lebendige, fröhliche Stadt und schöne Plätze, feiernde Menschen", sagte Lietz. Sie kam gerade vom Karl-Kornmann-Platz und lief am Ludwigsplatz vorbei Richtung Rheinufer. Die Bahnhofstraße kommentierte sie als "einem Boulevard in Südeuropa ähnlich", trotz Dönerbuden und türkisch-arabischer Meile.
„Wen der liebe Gott will strafen, den schickt er nach Ludwigshafen“, schrieb einst der königlich-bayerische General Heinrich Meyer. Ein altes Klischee also, so überholt wie die Bayerische Zeit, als es hier noch dreckige, dunkle Hinterhöfe gab, widrige Wohnverhältnisse für Arbeiter und die Stadt unter dem Ruß von BASF verschwand.
Möglichmacher ist die Sparkasse Vorderpfalz. jg7Ludwigshafen.[/b] Zusammen mit OB Blettner hissten die beiden Akrobatik- und Clownkünstlern der Proformance De là où je suis hisste OB Blettner die Flagge Freitagabend am Rheinufer.
"25 Jahre, das muss man erstmal schaffen"
"Das Festival ist weit über Ludwigshafen bekannt, Gäste aus ganz Deutschland finden an den Straßentheaterwochenenden hierher", sagte der OB in der Eröffnungsrede. Das Festival sei vor allem Familienbühne und da Besondere sei, dass man eben keine Karte brauche und überall im öffentlich Raum über Kunst stolpere. Das Festival führe die Menschen weg von Social Media, wo man das Weltgeschehen kommentiere, hin ans Rheinufer.
7 Publikumslieblinge kehren in diesem Jahr zurück, darunter Zusatzangebote zum Geburtstag. So kann man sich etwa einen Haarschnitt auf dem Motorrad verpassen lassen und einen besonderen Ball unter freiem Himmel mittanzen. Künstler und Publikum feierten bereits gestern Abend dort gemeinsam.
Gruppen aus ganz Europa und tausende von Zuschauern
Tausende Gäste kamen allein am Eröffnungsabend und ließen sich von den Perfomances verzaubern. Die Zuschauerränge waren übervoll, auch am Samstag.
"Keine so schlechte Stadt"
Der Kommentar einer Passantin war: "Ludwigshafen ist doch gar nicht so eine schlechte Stadt, weil man immer sagt, dass die Stadt nicht schön wäre." Sie stellte sich der Redaktion als Anna Lietz aus Karlsruhe vor. "Wenn man hier ist, sieht man eine lebendige, fröhliche Stadt und schöne Plätze, feiernde Menschen", sagte Lietz. Sie kam gerade vom Karl-Kornmann-Platz und lief am Ludwigsplatz vorbei Richtung Rheinufer. Die Bahnhofstraße kommentierte sie als "einem Boulevard in Südeuropa ähnlich", trotz Dönerbuden und türkisch-arabischer Meile.
„Wen der liebe Gott will strafen, den schickt er nach Ludwigshafen“, schrieb einst der königlich-bayerische General Heinrich Meyer. Ein altes Klischee also, so überholt wie die Bayerische Zeit, als es hier noch dreckige, dunkle Hinterhöfe gab, widrige Wohnverhältnisse für Arbeiter und die Stadt unter dem Ruß von BASF verschwand.
Möglichmacher ist die Sparkasse Vorderpfalz. jg
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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