Ideenabend: Kann Kultur und Bürgerengagement die Stadt retten?
- Umspannwerk
- Foto: Helmut van der Buchholz
- hochgeladen von Julia Glöckner
Ludwigshafen. Genau genommen ist die Stadt so etwas wie unser zweites, öffentliches Wohnzimmer, das wir gemeinsam mit anderen Bewohnern nutzen. So sollte es zumindest sein.
„Doch wann immer wir unser Haus verlassen, begegnen uns tristes Grau, eine Armee von Blechkisten, dröge Konsumtempel und trostlose Langeweile – und so etwas wird Fortschritt genannt“, sagt Buchholz. „Doch das war nicht immer so. Und das muss auch nicht so bleiben.“
Aber unsere Städte sind nicht verloren, glaubt Buchholz. Es braucht nur gute Ideen und Aktive, die sie vorantreiben und umsetzen. Am Donnerstag, 28. Mai, ab 20 Uhr stellt Helmut van der Buchholz im Alten Umspannwerk die Frage, ob so etwas auch in Ludwigshafen möglich ist – und wie.
In einer Mixtur aus Vortrag, Lesung, Konzert, Performance und Ausstellung werden an diesem Abend einige Ideen zur Stadtentwicklung dem staunenden Publikum vorgestellt. Außerdem wird erzählt, wie so etwas möglich sein kann.
Im Anschluss daran wird überlegt, welche dieser Maßnahmen sinnvoll sind und wie man sie unters Volk bringen kann. Anschließend werden Überlegungen angestellt, ob und wie man mit Kultur für eine bessere Stadt sorgen kann.
Dazu läuft wieder Musik vom Plattenspieler, die das Thema Stadt und öffentlicher Raum anhand einer Plattensammlung erkundet.
Und wie es sich für einen Atelierabend gehört, gibt es Kunst aus dem Atelier zum Schnäppchenpreis. Etwas zu trinken und zu knabbern gibt es wohl auch. Ansonsten ist der Eintritt frei. jg/red
Weitere Informationen:
Infos unter www.helmutvan.de
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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