Hochwasserschutzmauer am Luitpoldhafen schützt auch vor Sturz ins Hafenbecken
- Die neue Hochwasserschutzmauer schützt die Bebauung auf dem Festland nicht nur vor hohen Rheinscheiteln. Gleichzeitig bietet sie künftigen Museumsbesuchern, auch Schulklassen, sowie Spaziergängern Schutz, nicht ins historische Hafenbecken zu stürzen.
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Ludwigshafen. Der Hochwasserschutz am Luitpoldhafen ist deutlich verstärkt worden: Nach rund neun Monaten Bauzeit wurde die stadtseitige Hafenmauer aus Stahlbeton umfassend ertüchtigt und angelängt. Ziel der Maßnahme war es, die Sicherheit entlang der Rheinuferstraße bis zur Schwanthalerallee nachhaltig zu erhöhen.
Kernstück des Projekts ist die Verlängerung des sogenannten Freibords entlang der Neubauten. Während bislang die wasserseitigen Gebäudekanten als Schutz dienten und bei Hochwasser mobile Wände zwischen den Gebäuden errichtet werden mussten, sorgt nun eine durchgehende Lösung für mehr Sicherheit.
Hierfür ließ die Stadt eine etwa 80 Zentimeter hohe Stahlbetonwand errichten. Diese schützt nicht nur im klassischen Hochwasserfall, sondern bietet auch zusätzlichen Schutz bei Eis- und Wellenaufstau.
Die Gesamtkosten für das Bauwerk belaufen sich voraussichtlich auf rund 850.000 Euro. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Maßnahme maßgeblich und übernimmt etwa 90 Prozent der Kosten. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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