Glitzer im Gesicht: Drehstart zur Tragikomödie um Ben
- Glitzer im Gesicht: Regie und Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller arbeiten am Set an einer Szene des Debütfilms.
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Glitzer im Gesicht. Im Raum Ludwigsburg laufen bis Mitte August die Dreharbeiten zu einem Debütfilm, der einen 18-Jährigen auf seinem Kampf mit einer Essstörung begleitet.
Im Mittelpunkt steht Ben, der in einer Welt aus Selbstoptimierung und digitalen Vorbildern nach Freiheit sucht, zwischen Selbsthass und dem Wunsch nach Echtheit.
Worum es in dem Film geht
Ben lebt mit dem Blick auf seinen Körper, den er als „zu weich, zu unsportlich, zu dick“ empfindet. Sein Leitbild ist der Bodybuilder-Altstar Oscar Isbjerg, der Selbstoptimierung „über den Schmerz hinaus“ predigt, und Ben nimmt in wenigen Monaten 40 Kilo ab, durch hartes Training und heimliches Erbrechen.
Als er Isbjerg persönlich kennenlernt, lädt der ihn zu einer Convention in Frankreich ein und verspricht ihm den Kontakt zu einem Arzt für Body-Lifting. Für Ben wirkt das wie eine Chance, vor allem wegen der überschüssigen Haut, die an ihm herabhängt.
Glitzer im Gesicht: Flucht im Auto der Klinikärztin
Gleichzeitig entscheidet Bens Mutter Sandra, dass Ben wegen seiner Essstörung ärztliche Hilfe braucht, und er landet in einer psychiatrischen Klinik. Dort trifft er auf seinen Zimmernachbarn Yannis und auf Maxim, der trotz Bens Abwehr seine Nähe sucht.
Als Ben unbedingt nach Le Havre will, ergreift Yannis die Initiative: Im Auto der Klinikärztin fliehen die drei Richtung Frankreich. Auf der Fahrt vertieft sich ihre Freundschaft, und zwischen Maxim und Ben beginnt „so etwas wie Liebe“. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |