Reh wird erst nach 90 Minuten von seinen Qualen erlöst
Angefahrenes Wild am Fahrbahnrand liegen gelassen

Ein Stück Wild kann jedem ins Auto springen, man muss sich aber drum kümmern, dass das Tier von seinen Qualen erlöst wird.
  • Ein Stück Wild kann jedem ins Auto springen, man muss sich aber drum kümmern, dass das Tier von seinen Qualen erlöst wird.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Jürgen Link

Becherbach/Pfalz. Mit einem Reh ist am frühen Mittwochmorgen ein Fahrzeugführer auf der L 385 zwischen Römerhof und Gangloff kollidiert. Das Tier blieb verletzt am Fahrbahnrand liegen. Der Verkehrsteilnehmer fuhr weiter. Er informierte weder den zuständigen Jagdpächter noch alternativ die Polizei, wozu er nach dem Landesjagdgesetz verpflichtet gewesen wäre. Der junge Mann erhält nun eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige, wobei der Tierschutzgedanke, dem Tier Schmerzen zu ersparen, im Vordergrund der Verpflichtung steht. Das verletzte Reh wurde erst etwa 90 Minuten nach dem Zusammenstoß von seinen Qualen erlöst, das teilte die Polizeiinspektion Lauterecken mit. ps

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