US-Hospital in Landstuhl verstärkt: 150 neue Sanitäter nähren Spekulationen über Iran-Einsatz
- Das US Medical Center wird derzeit personell aufgestockt (Archivbild)
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Landstuhl. Für die Region um Kaiserslautern rückt das US-Militärkrankenhaus in Landstuhl erneut in den Fokus: Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ sind dort in den vergangenen Tagen mehr als 150 Sanitäter neu eingetroffen. Das US Medical Center im Kreis Kaiserslautern gilt als eine der wichtigsten Anlaufstellen für verletzte US-Soldaten aus dem Nahen Osten. Die Zeitung wertet den Personalzuwachs als mögliches Indiz dafür, dass die USA ihre Angriffe im Iran-Krieg ausweiten könnten.
Bericht sieht Zusammenhang mit Nahost-Einsatz
Nach Angaben des „Wall Street Journal“ befinden sich Bomber auf Stützpunkten in den USA und in Großbritannien in höchster Einsatzbereitschaft. US-Medien berichten seit Tagen über weitere Hinweise auf eine mögliche Ausweitung der Angriffe. Genannt werden unter anderem zusätzliche Kampfflugzeuge in der Region. So hatte die Zeitung berichtet, dass Jets vom Typ F-16 vom US-Flugplatz Spangdahlem in der Eifel in den Nahen Osten verlegt würden.
US-Angriffe im Iran dauern an
Das US-Militär griff nach eigenen Angaben in der Nacht erneut militärische Ziele im Iran an. Die Angriffswelle endete laut dem für die Region zuständigen US-Kommando Centcom um 6 Uhr Ortszeit im Iran, wie über die Plattform X mitgeteilt wurde. Es war die zwölfte Nacht in Folge mit US-Angriffen auf die Islamische Republik. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |