4.000 Euro für das Hospiz in Landstuhl
Spendenübergabe hinterlässt starken Eindruck

V.l.n.r. Das Beraterteam aus Wiesbaden Christian Matthes, Jochen Burgey, Tim Domenik Ott und Jens Holger Ott trafen DRK Einrichtungsleiterin Martina Mack und Dr. Hans-Jürgen Gabriel vom Förderverein Stationäres Hospiz Westpfalz e.V. im Garten des Hospiz Hildegard Jonghaus
  • V.l.n.r. Das Beraterteam aus Wiesbaden Christian Matthes, Jochen Burgey, Tim Domenik Ott und Jens Holger Ott trafen DRK Einrichtungsleiterin Martina Mack und Dr. Hans-Jürgen Gabriel vom Förderverein Stationäres Hospiz Westpfalz e.V. im Garten des Hospiz Hildegard Jonghaus
  • Foto: fshw/um
  • hochgeladen von Stephanie Walter

Landstuhl.  „Jedes Jahr spenden wir etwas, bis jetzt gingen die Spenden eher an internationale Projekte. Für ein lokales Hospiz zu spenden und das ausgewählte Spendenprojekt zu besuchen zu können, ist neu für uns“, erklärte Jens Holger Ott, einer von vier Versicherungsberater aus Wiesbaden. Er fügt hinzu: „Die Bezeichnung Gast, für die Menschen die hier betreut werden, passt sehr gut zu meinem ersten visuellen Eindruck. Das Haus erinnert mich an ein Gästehaus und ist wunderschön gelegen, so nahe am Wald“. Jens Holger Ott, Jochen Burgey, Christian Matthes und Tim Domenik Ott spendeten jeweils 1.000 Euro und nahmen die Einladung zum einem Besuch, trotz etwas Angst und Unsicherheit in ein Hospiz zu gehen, an. Der Besuch nahm diese Vorbehalte und sie konnten sich überzeugen, etwas sehr sinnvolles zu unterstützen. Das Treffen fand „Corona-bedingt“ im Aussenbereich des Hospizes zusammen mit DRK Einrichtungsleiterin Martina Mack und Dr. Hans Jügern Gabriel statt. Dr. Gabriel gründete den Förderverein Stationäres Hospiz mit und unterstützt im Vorstand die Hospizarbeit. Nach der Installation der Palliativstation als ehem. Chefarzt im Nardini Klinikum war er auch Ideengeber für das stationäre Hospiz. Die Idee traf bei DRK Geschäftsführer Michael Nickolaus auf tragfähigen Boden und der Bau des Hospizes konnte Dank einer Nachlassspende von Hildegard Jonghaus umgesetzt werden. Dr. Gabriel und Martina Mack beantworteten die Fragen der interessierten Besucher aus Wiesbaden. „Die Angst in ein Hospiz zu kommen, steht der erwarteten Hilfe entgegen“, so beschreibt Frau Mack einen Beweggrund der Menschen, die sich für das Hospiz entscheiden. Aber ein Hospiz kann vor allem auch„normale“ Zeit bieten. „Es ist ein Haus, in dem Leben bis zum Schluss möglich ist“, ergänzt Dr. Gabriel „Es soll der terminalen Isolation entgegen wirken“. Dieser Isolation, einer Kontaktvermeidung, sind schwersterkrankte Menschen oft aus der Unsicherheit von Freunden und Bekannten ausgesetzt. Im Hospiz werden Gottesdienste, Geburtstags- und Saisonfeiern, und gemeinsames Grillen oganisiert. Es ist gut, der Angst etwas entgegenzustellen. Es wird gemeinsam gelebt, getrauert, geweint und es darf auch gelacht werden.

Mit jeweils 1.000 Euro unterstützt das Beraterteam aus Wiesbaden das Hospiz Hildegard Jonghaus. Einrichtungsleiterin Martina Mack erhielt nach dem Treffen eine Mail von Herrn Ott. In dieser bedankte sich nochmals, dass er das Hospiz besuchen konnte. Es hat einen starken Eindruck bei ihm hinterlassen. Jens Holger Ott, Jochen Burgey, Christian Matthes und Tim Domenik Ott waren alle vier von dem Hospiz beeindruckt und werden das Hospiz in der Zukunft mit einer Mitgliedschaft im Förderverein Stationäres Hospiz Westpfalz unterstützen. Vielen Dank dafür. um

Information:
Förderverein Stationäres Hospiz Westpfalz e.V.,
Am Feuerwehrturm 6 in 66849 Landstuhl.
E-Mail: foerderverein@hospiz-westpfalz.de

Autor:

Ute Müller aus Landstuhl

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